Stand: 18.10.2018 13:00 Uhr

Bauernverbände fordern vereinfachte Dürrehilfe

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Noch bis Ende des Monats können Landwirte Dürrehilfen beantragen.

Die Präsidenten der Landesbauernverbände fordern Bund und Länder auf, das Dürre-Hilfsprogamm zu vereinfachen. In Mecklenburg-Vorpommern stehen für die Unterstützung existensgefährdeter Agrarbetriebe 50 Millionen Euro bereit, die Landwirte bis Ende des Monats beantragen können.

Antragsverfahren ist "Bürokratiemonster"

Nach Auffassung der Präsidenten überfordert das Antragsverfahren die Landwirte, außerdem dauere es zu lange. Eine schnelle und effektive Dürrehilfe sei damit nicht möglich. Die Vorgaben müssten anders ausgestaltet werden. Mecklenburg-Vorpommerns Bauernverbandspräsident Detlef Kurreck hatte schon vor Tagen von einem Bürokratiemonster gesprochen - mit geringer Resonanz.

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Hohe Hürden aus Prinzip?

Für Hauptgeschäftsführer Martin Piehl ist es keine Dürrehilfe, sondern eine Bedürftigkeitshilfe mit Einkommensprüfung und Offenlegen der privaten Vermögensverhältnisse. Er vermutet die hohen Hürden, um möglichst viele Betriebe von der Hilfe auszuschließen. In zwei Wochen läuft die Antragsfrist aus. Am vergangenen Freitag gab es eine erste Einweisung in das Verfahren. Zwei Tage lang waren die Online-Unterlagen wegen einer Panne nicht verfügbar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.10.2018 | 13:00 Uhr

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