Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. © picture alliance/dpa Foto: Friso Gentsch

Bankraub: Polizei fasst weitere Verdächtige in Neustadt-Glewe

Stand: 28.11.2020 16:03 Uhr

Nach der filmreifen Verfolgungsjagd von Schleswig-Holstein nach Neustadt-Glewe hat die Polizei zwei weitere mutmaßliche Bankräuber festgenommen. Das gab das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein bekannt.

Nach der versuchten Sprengung eines Geldautomaten im schleswig-holsteinischen Lütjensee hat die Polizei zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Die Festnahmen seien am frühen Sonnabendgmorgen erfolgt, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts. Die Fahndung nach weiteren Verdächtigen wurde nach Angaben der Polizei in Rostock eingestellt. Ein 48 Jahre alter Tatverdächtiger war bereits am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern festgenommen worden. Laut Polizei fiel der Mann auf, weil er mit stark verschmutzter Oberbekleidung durch Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) lief. Der Mann soll mit Komplizen versucht haben, einen Geldautomaten im holsteinischen Lütjensee (Kreis Stormarn) zu sprengen. Anschließend waren sie nach Mecklenburg-Vorpommern geflüchtet und hatten eine Polizeisperre durchbrochen.

Fluchtwagen in Brand gesteckt

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Tatverdächtigen ihren gestohlenen, hochmotorisierten Fluchtwagen in der Nacht in Neustadt-Glewe selbst in Brand gesetzt haben. Während des Brandes soll es laut Zeugen zu Detonationen gekommen sein. Die Polizei hatte das Auto in der Nacht zum Freitag auf der A24 entdeckt und bei Wöbbelin die Verfolgung aufgenommen. Das Auto verließ daraufhin die Autobahn und fuhr über Nebenstraßen in Richtung Neustadt-Glewe, wie ein Polizeisprecher berichtete. Kurz vor der Stadt durchbrachen sie demnach eine Polizeisperre. Sie setzten ihre Fahrt auch nach der Schussabgabe eines Beamten gegen das Fahrzeug fort. Kurze Zeit später setzten sie ihr Auto in Brand und flüchteten zu Fuß weiter.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 28.11.2020 | 16:00 Uhr

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