Stand: 10.09.2019 11:46 Uhr

Auftakt für Rübenkampagne in Anklam

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Die Rübenbauern rechnen in diesem Jahr mit unterdurchschnittlichen Erträgen. (Archivbild)

In der Anklamer Zuckerfabrik (Landkreis Vorpommern-Greifswald) hat die diesjährige Rübenkampagne begonnen. Bis Mitte Januar werden die Rüben unter anderem zu Zucker verarbeitet. Das Roden der Zuckerrüben ist schon seit einigen Tagen im Gange. In diesem Jahr haben Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern auf rund 25.000 Hektar Zuckerrüben angebaut.

Anbau auf zwölf Prozent mehr Fläche

Damit wuchs die Fläche im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent. Allerdings erwarten die Bauern in diesem Jahr etwa 10 Prozent geringere Erträge als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Grund dafür sei die Trockenheit, so eine Sprecherin des Anbauerverbandes für Zuckerrüben. Je nach Region fallen die Prognosen aber unterschiedlich aus.

An der Küste höhere Ernteerwartungen

So seien die Erwartungen an der Küste wegen höherer Niederschläge besser als im Süden des Landes, hieß es weiter. Schon der Start ins Jahr war für die Zuckerrüben zu trocken, damit hätten sie auch wenig Masse gebildet, in die sich Zucker einlagern könne. In der Anklamer Zuckerfabrik werden die Rüben in den kommenden Monaten zu Zucker, Bioethanol, Biomethan und Futtermitteln verarbeitet. Sie ist die einzige dieser Art im Land.

Weitere Informationen

Rübenkampagne 2018: Zehn Prozent weniger Zucker

Die Rübenkampagne der Zuckerfabrik Anklam geht zu Ende. Wegen der anhaltenden Trockenheit sind weniger Rüben verarbeitet worden als in den Jahren zuvor. Aber ihr Zuckergehalt sei höher, hieß es. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 10.09.2019 | 06:00 Uhr

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