Stand: 20.11.2018 16:03 Uhr

Anti-Terror-Übung: Polizei probt Ernstfall

Mit rund 500 Einsatzkräften hat die Landespolizei heute einen großangelegten Einsatz im Falle eines Terroranschlags trainiert. In dem Übungs-Szenario war ein Transporter in eine Menschenmenge vor dem Stralsunder Ozeaneum gerast, wie ein Polizeisprecher erklärte. Mehrere Menschen starben, Rettungskräfte kämpften um das Leben von Schwerverletzten. Ein Terrorist entführte nach dem Anschlag ein anderes Auto und floh. Die Ermittler gingen in der Übung von einem islamistischen Hintergrund des Anschlags aus.

Vermummter Polizist bei einer Polizeiübung in Stralsund.

Stralsunds Polizei probt den Ernstfall

Nordmagazin -

Terrorakte können nicht immer verhindert werden. Daher ist es wichtig, für den schrecklichen Fall gerüstet zu sein. Dazu probte die Polizei in Stralsund den Einsatz bei einem Terroranschlag,

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Marinetechnikschule Parow bildet die Kulisse

Weil eine tatsächliche Übung im Bereich rund um das Ozeaneum logistisch nicht möglich gewesen sei und die Bevölkerung wohl auch zu sehr verunsichert hätte, spielte sich dieser Teil des Einsatzes in der Marinetechnikschule Parow bei Stralsund ab. Die Marine selbst war aber nicht in die Übung eingebunden, hieß es, die Marineschule diente lediglich als Kulisse.

Vereinzelt Verkehrsbehinderungen

Im Laufe des Tages verlagerte sich das Übungsgebiet in den Westen des Landkreises Vorpommern-Rügen. Örtlich kam es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen im Kreisgebiet von Vorpommern-Rügen.

Caffier: Anforderungen werden immer komplexer

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) betonte, dass die Anforderungen an die Sicherheitsbehörden immer komplexer würden. Gemeinsames Üben sei deshalb unabdingbar. "Nur auf das, was geübt wurde, können wir aufbauen und nur das gibt der Landespolizei Handlungssicherheit, um die Abläufe und das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bereichen der Landespolizei zu verbessern und zu verfeinern", sagte Caffier.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.11.2018 | 10:00 Uhr

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