Stand: 12.09.2020 15:16 Uhr

Anti-Graffiti-Aktionstag in Rostock

Ein Jugendlicher im Schutzanzug muss im Rahmen von Sozialstunden Graffiti-Schmierereien unter der S-Bahn-Unterführung in Rostock entfernen. © ndr.de Foto: Sylvio Kaczmarek
"Anti-Graffiti-Aktionstag" in Rostock: Ein Jugendlicher im Schutzanzug muss im Rahmen von Sozialstunden Graffiti-Schmierereien in der S-Bahn-Unterführung entfernen.

Vier Jugendliche mussten am Sonnabend in Rostock Graffiti-Schmierereien an einer S-Bahn-Unterführung entfernen. Die Heranwachsenden leisteten damit ihre auferlegten Sozialstunden ab, denn an anderen Wänden in der Stadt hatten sie selbst mit Farbdosen mehrere Schriftzüge gesprüht. Das Ganze passiert im Rahmen des "Anti-Graffiti-Aktionstag", den es in Rostock seit 2014 gibt, organisiert vom Kommunalen Präventionsrat.

VIDEO: Aktionstag: Anti-Graffiti-Projekt in Rostock (3 Min)

700 Anzeigen und über 250.000 Euro Schäden pro Jahr

Allein in der Hansestadt gehen jährlich bei der Polizei etwa 700 Anzeigen mit einer Gesamtschadenssumme von mehr als 250.000 Euro ein. Dabei sind politisch motivierte Motive noch gar nicht berücksichtigt, so ein Polizeisprecher. Nach der Reinigung wird ein Schutzanstrich aufgetragen. Handwerkliche Unterstützung bekamen die vier Jugendlichen von einem professionellen Malerteam.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.09.2020 | 15:00 Uhr

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