Autos auf der A20-Behelfsbrücke bei Tribsees © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck/dpa

A20 bei Tribsees: Fertigstellung wohl erst 2024

Stand: 02.03.2021 15:56 Uhr

Die Fertigstellung der A20 am abgesackten Abschnitt bei Tribsees könnte länger dauern als geplant - "Corona-bedingt", wie es hieß. Offiziell sollen die Baumaßnahmen bis Ende 2023 beendet sein.

Die Corona-Pandemie könnte nach Einschätzung der zuständigen Autobahn GmbH zu Verzögerungen bei der Sanierung des im Herbst 2017 abgesackten Autobahnabschnitts bei Tribsees (Kreis Vorpommern-Rügen) führen. So seien Arbeitskräfte krankheitsbedingt ausgefallen und nicht alle Lieferungen hätten termingerecht ausgeführt werden können. Deshalb sei es wahrscheinlich, dass die Fertigstellung in das Jahr 2024 rutsche, sagte eine Sprecherin NDR 1 Radio MV.

Autobahn GmbH: Keine größeren Behinderungen mehr

Wann genau die Verkehrsfreigabe erfolge, könne aktuell noch nicht gesagt werden. Die Bauarbeiten würden aber planmäßig fortgeführt. Offiziell will die Autobahn GmbH auch am bislang veröffentlichten Termin - 2023 - festhalten. Zu größeren Behinderungen wie am Anfang der Bauarbeiten werde es nicht mehr kommen, sagte die Sprecherin weiter.

Weitere Informationen
Autos auf der A20-Behelfsbrücke bei Tribsees © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Blech auf Behelfsbrücke gelöst: Eine Woche Tempo 10 auf A20

Bis voraussichtlich Freitag darf auf der A20 bei Tribsees nur etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. mehr

A20 bei Tribsees 2017 abgesackt

Die A20 war im Herbst 2017 bei Tribsees abgesackt und eingebrochen. Über die Ursache des Zusammenbruchs besteht noch keine endgültige Klarheit. Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr über die Behelfsbrücke. Noch voraussichtlich bis Freitag gilt an der Behelfsbrücke Tempo 10 als Höchstgeschwindigkeit. Grund sind Ausbesserungsarbeiten, weil sich ein Blech auf der Brückenfahrbahn gelöst hatte.

Weitere Informationen
Das abgesackte Autobahnteilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees. © NDR Foto: NDR

Löcher, Lärm, Blasen: Die "Pannenautobahn" A20

Ein metertief klaffendes Loch, Brüllbeton, Asphaltblasen und Risse im Belag: Die Mängelliste der auch als "Pannenautobahn" verspotteten Ostseeautobahn A20 ist lang. mehr

Bagger stehen bereit zum Rückbau des Straßendammes an dem zerstörten Teilstück der Autobahn 20 bei Tribsees. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Autobahn 20: Wenn eine Straße im Boden versinkt

Auf der Autobahn 20 bei Tribsees ist im Herbst 2017 ein riesiges Loch aufgeklafft. Die Autobahn wurde komplett gesperrt. Die Sanierung wird Jahre dauern. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 02.03.2021 | 15:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

7-Tage-Inzidenzkarte für Mecklenburg-Vorpommern vom 11. April 2021

Corona in MV: 180 Neuinfektionen, vier weitere Todesfälle

Der Landesinzidenzwert liegt jetzt bei 124,0. Die meisten Neuinfektionen gab es erneut im Kreis Vorpommern Greifswald. mehr