Stand: 11.12.2018 14:50 Uhr

A20-Umleitung: Geldsegen für den Landkreis

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Fast 59.000 Tempoverstöße: Die Umleitung an der A20 bei Tribsees entwickelte sich zu einem Geldsegen für den Landkreis.

An der Umleitungsstrecke für die kaputte Autobahn 20 hat die Polizei in den vergangenen Monaten Zehntausende Tempoverstöße festgestellt. Wie der Landkreis Vorpommern-Rügen am Dienstag bekanntgab, leiteten die Behörden seit Einrichtung der Umleitungsstrecke 43.784 Verwarngeld- und 14.792 Bußgeldverfahren wegen überhöhter Geschwindigkeit an der Umleitung ein. Die Höhe der Einnahmen dadurch liegt demnach bei 1,3 Millionen Euro.

1,3 Millionen Euro Einnahmen für den Landkreis

Mit 850.000 Euro fließt ein Großteil des Geldes laut Kreisverwaltung in Sach- und Personalkosten. Der Rest geht in den Haushalt des Landkreises Vorpommern-Rügen, hieß es. Wie Landrat Stefan Kerth (SPD) sagte, wurden dafür acht neue Mitarbeiter eingestellt. Die stationäre Messeinrichtung an der Umleitungsstrecke in Langsdorf bleibe wie von den Anwohnern gewünscht dort stehen, so Kerth weiter. Die Anlage von Böhlendorf werde auf die Behelfsbrücke in Fahrtrichtung Lübeck umgesetzt. Ein weiteres Messgerät werde auf der Brücke in Richtung Stralsund aufgestellt. Auf der Brücke wird künftig zunächst Tempo 60 gelten.

Behelfsbrücke soll am Mittwoch freigegeben werden

Am Mittwochmorgen soll auf der A20 nach monatelanger Vollsperrung wieder jeweils eine Spur befahrbar sein. Parallel dazu wird weiter an einer komplett neu angelegten Straße gearbeitet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 11.12.2018 | 15:00 Uhr

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