Stand: 04.03.2020 14:21 Uhr

A20-Nadelör Ende 2021 durchlässiger

Tribsees: Bauarbeiten an der neuen A20-Fahrbahn © NDR Foto: David Pilgrim
Die A20 bei Tribsees wird seit 2018 saniert.

Die Sanierung der A20 bei Tribsees kann wie geplant fortgesetzt werden. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat jetzt den Auftrag für den Neubau der Fahrbahn in Richtung Rostock an ein Hamburger Unternehmen vergeben. Es soll die Brücke bauen, die die bestehende Trebetalbrücke und die 700 Meter entfernte intakte Autobahn verbinden soll. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 43 Millionen Euro. Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt sollen im Frühjahr beginnen und Ende 2021 beendet werden. Auch wenn die Bauarbeiten insgesamt dann weitergehen, kann ab dann laut Auskunft des Verkehrsministeriums in Schwerin der Verkehr auf der A20 wieder vierspurig durch das Trebeltal rollen: auf zwei eingeengten Fahrspuren je Richtung. Derzeit fließt er je Richtung nur auf einer Spur.

Abschlussbericht kommt Mitte 2020

Das Hamburger Unternehmen bekam den Zuschlag nach einer EU-weiten Ausschreibung, bei der drei Angebote eingegangen waren. Im Herbst 2017 war die Autobahn, die westlich der Trebel mit einem neuartigen Bauverfahren errichtet wurde, auf etwa 100 Metern Länge abgesunken und teilweise gesperrt worden. Die Ursache dafür untersucht die Bundesanstalt für Straßenwesen im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Mit dem Abschlussbericht wird für Mitte 2020 gerechnet, hieß es aus dem Schweriner Verkehrsministerium.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 04.03.2020 | 15:00 Uhr

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