Stand: 12.11.2018 10:36 Uhr

A20-Loch: Behelfsbrücke bald fertiggestellt

Der Bau der Behelfsbrücke über den abgesackten Teil der A20 nahe Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) macht Fortschritte: Heute wird sie an den westlichen Teil der Autobahn angesetzt. 72 der insgesamt 81 tonnenschweren Brückensegmente sind dann verlegt. Sie bilden nach Fertigstellung eine 773 Meter lange Brücke, die auf 301 in den sumpfigen Untergrund gerammten Betonpfeilern steht.

Luftaufnahme der Behelfsbrücke bei Tribsees

A20-Loch: Behelfsbrücke wird angesetzt

Nordmagazin -

Am abgesackten Teil der A20 bei Tribsees wird eine Behelfsbrücke angesetzt. Sie soll die Anwohner der Umleitung entlasten. Im Dezember soll sie befahrbar sein.

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Brücke kostet monatlich 153.000 Euro Miete

Am östlichen Ende der Trebeltalbrücke sind noch Betonierungsarbeiten erforderlich. Nach deren Abschluss kann die Lücke komplett geschlossen werden. Die provisorische Behelfsbrücke wird für zwei Jahre gemietet. Für ihre Nutzung fallen monatliche Kosten in Höhe von 153.000 Euro an. Die Gesamtkosten betragen rund 50 Millionen Euro. Bereits im Dezember soll der Verkehr über die Brücke rollen. Pro Fahrtrichtung wird es eine Fahrspur geben. Die Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich auf 70 km/h begrenzt.

A20: Der Bau der Behelfsbrücke

Aufatmen in den umliegenden Ortschaften

Die Freigabe der Behelfsbrücke dürfte in den vom Umleitungsverkehr betroffenen Orten wie Langsdorf und Böhlendorf mit Genugtuung aufgenommen werden. "Diesen Tag werden wir feierlich begehen - der Tag der Befreiung", hatte Langsdorfs Bürgermeister Hartmut Kolschewski bereits angekündigt.

Komplettsanierung könnte 2022 abgeschlossen sein

Nach der Inbetriebnahme der Brücke sollen in einem weiteren Schritt die Bauarbeiten für die restliche Sanierung der havarierten Stelle beginnen. Voraussichtlich 2022 soll die Autobahn dann wieder komplett befahrbar sein. Das A20-Teilstück war vor einem Jahr im morastigen Boden eingebrochen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 12.11.2018 | 08:40 Uhr

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