Stand: 25.11.2019 15:45 Uhr  - NDR 1 Radio MV

A10/A24: Warnung vor vorgetäuschten Pannen

Eine junge Frau, die eine Warnweste trägt, stellt ein Warndreieck auf. © dpa picture alliance Foto: Christin Klose
Betrüger täuschen auf Autobahnen Pannen vor und erbitten von Helfern Bargeld, warnt die Polizei. (Archivbild)

Die Polizei warnt vor Betrügern, die auf Autobahnen Pannen vortäuschen. Anlass ist eine Anzeige, die heute bei der Polizei im brandenburgischen Neuruppin eingegangen ist: Eine Frau soll auf der A24 bei Wittstock kurz hinter der Landesgrenze mit ihrem Auto auf dem Standstreifen stehend, den Anschein einer Autopanne erweckt haben. Einen anhaltenden Autofahrer habe die Frau um Geld gebeten, um das Abschleppen bezahlen zu können.

Polizei: Die Masche ist nicht ganz neu

Einen ähnlichen Hintergrund vermutet die Polizei bei weiteren vermeintlich defekten Autos auf der A24 sowie der A10 in Richtung Bernau. Dies sei eine nicht ganz neue Masche, die zahlreiche Facetten habe, sagte eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg. Mal werde unverblümt gebettelt, in anderen Fällen würden sich die Betrüger als Schmuckhändler ausgeben, die gerade kein Bargeld dabei hätten.

Tipp: Nicht anhalten, Polizei verständigen!

Grundsätzlich gelte bei mutmaßlichen Pannen auf der Autobahn: Nicht anhalten, sondern die Polizei verständigen. Auf Bundes- und Landstraßen, sollte man wenn überhaupt, dann nur kurz anhalten, nach dem Problem fragen und Hilfe anbieten, nicht aber aussteigen, so die Polizeisprecherin weiter. Auch sollte ebenfalls die Polizei verständigt werden.


26.11.2019 18:30 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung des Artikels war von einer "ausländisch aussehenden Frau" die Rede. Die Formulierung entstammte einer Zeugenaussage bei der Polizei und wurde bedauerlicherweise unreflektiert übernommen. Nach einem berechtigten Hinweis im Kommentarfeld haben wir die Formulierung entfernt.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.11.2019 | 16:00 Uhr

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