Stand: 25.07.2018 18:29 Uhr

A20: Vollsperrung wegen Böschungsbrand

Feuerwehren aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gelang es, das Feuer zügig zu löschen.

Wegen eines Böschungsbrandes ist die A20 am Mittwochnachmittag an der Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für mehrere Stunden beidseitig gesperrt worden. Offensichtlich wurde das Feuer durch einen geplatzten Reifen an einem Lkw in Höhe Groß Sarau ausgelöst, wie es von den Einsatzkräften hieß.

300 Meter Böschung in Flammen

In kürzester Zeit standen etwa 300 Meter Böschung in Flammen. Die Flammen griffen auch auf die gegenüberliegende Böschungsseite über. Die Fahrbahn blieb allerdings unbeschädigt. Um die Autobahn für die Löscharbeiten frei zu bekommen, sperrte die Polizei die A20 in Richtung Stettin für etwa vier Stunden und in Richtung Lübeck für drei Stunden. Ab der Anschlussstelle Lüdersdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) staute sich der Verkehr etwa neun Kilometer. Mittlerweile ist die Autobahn wieder frei.

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Feuer schnell gelöscht

Freiwillige Feuerwehren aus Ratzeburg, Groß Grönau und Groß Sarau sowie die Wehren aus Herrnburg und Selmsdorf mit insgesamt rund 60 Feuerwehrleuten konnten den Brand löschen. Am Brandort ist die Böschung zwischen 10 und 20 Meter hoch, rund 5.000 Quadratmeter Fläche standen in Flammen.

Kreis und Feuerwehr sorgen für Getränke für Autofahrer

Autofahrer mussten während des Einsatzes für Stunden in der prallen Sonne ausharren. Der Landkreis Nordwestmecklenburg reagierte sofort und organisierte mit der Feuerwehr in Schönberg schnelle Hilfe. Es wurden Getränke beschafft und die im Stau stehenden Personen versorgt. Die Fahrzeuge, die an der Anschlussstelle Lüdersdorf abfahren konnten, wurden schnell von der Polizei von der Autobahn gelotst, viele andere durften rückwärts aus dem Stau fahren.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.07.2018 | 18:15 Uhr

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