Stand: 05.09.2020 16:47 Uhr

80 Millionen Euro für Gesundheitsdienst in MV

Gesundheitsminister Harry Glawe von der CDU im Interview.
Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sieht ein Problem darin, dass Ärzte in den Ämtern wie Verwaltungsangestellte bezahlt werden - und nicht wie Ärzte in Kliniken. (Archivbild)

Bund und Länder wollen den öffentlichen Gesundheitsdienst auch über die Corona-Krise hinaus stärken. Zusätzliche vier Milliarden Euro soll es geben, für Tausende neue Stellen und eine neue moderne Digitaltechnik. Von diesen vier Milliarden Euro, die bundesweit bis zum Jahr 2026 fließen sollen, sind 80 Millionen Euro für Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen. Damit sollen beispielsweise neue Stellen in den Gesundheitsämtern geschaffen werden, auch für ärztliches Fachpersonal.

Niedrigere Bezahlung für Ärzte in Gesundheitsämtern

Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sieht den öffentlichen Gesundheitsdienst durch die neuen Beschlüsse gestärkt, befürchtet aber, dass es schwierig sein wird, mehr ärztliches Personal für die Gesundheitsämter zu gewinnen. Ärzte werden dort wie Verwaltungsangestellte bezahlt und nicht wie Ärzte in Kliniken, so Glawe. Das Land habe in den vergangenen Tagen Gespräche mit Landräten und Bürgermeistern geführt, um die anstehenden Aufgaben schnell lösen zu können.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 05.09.2020 | 17:00 Uhr

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