Stand: 08.11.2019 16:52 Uhr

Ein offenes Ohr: 25 Jahre Telefonseelsorge Vorpommern

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In Mecklenburg-Vorpommern rufen jedes Jahr bis zu 10.000 Menschen bei einer der vier Seelsorge-Stationen im Land an. (Archivbild)

Die Ökumenische Telefonseelsorge Vorpommern blickt mittlerweile auf 25 Jahre zurück. Der Standort in Greifswald startete einst mit neun Mitarbeitern, heute sind es 50 Ehrenamtliche, die rund um die Uhr für die Anrufenden erreichbar sind. Die Ökumenische Telefonseelsorge Vorpommern ist ein Angebot der Diakonie für alle, die nicht wissen, an wen sie sich mit ihren Sorgen wenden können.

Knapp 7.000 Anrufer pro Jahr

Knapp 7.000 Menschen in Vorpommern nutzen pro Jahr die Möglichkeit, anonym Lebenshilfe in Anspruch zu nehmen, so die Leiterin des Greifswalder Standortes Dagmar Simonsen. Das ist per Telefon, Mail oder Chat möglich, aber auch in einem persönlichen Gespräch. Viele Menschen suchen Hilfe und Rat bei akuten Krisen, aber auch bei psychischen Problemen und Einsamkeit.

Ehrenamtliche Helfer gesucht

Die Telefonseelsorge Vorpommern sucht Menschen, die ehrenamtlich mitarbeiten und sich für die Telefonseelsorge ausbilden lassen wollen. Der Standort in Greifswald gehört zum deutschlandweiten Netzwerk von Telefon-Beratungsstellen. Außer in Greifswald stehen in Mecklenburg-Vorpommern an drei weiteren Standorten rund um die Uhr zur Verfügung: in Rostock, Schwerin und Neubrandenburg.

Die Telefonseelsorge ist täglich kostenfrei unter der 0800 11 10 111 erreichbar.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 08.11.2019 | 16:10 Uhr

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