Zwischen Hamburg und Haiti

Eine Zeitreise auf den Pfaden der Mustangs - Wildpferde in den USA

Sonntag, 16. August 2020, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Kopfhörer auf Globus, dahinter ein Lederkoffer  (Montage) © panthermedia, Fotolia.com Foto: Günter Slabihoud, Stocksnapper

Mustangs - Wildpferde in den USA

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 16.08.2020 | 07:30 Uhr | von Claudia Plass, Juliane Eisenführ

Mustangs sind Mythos in den USA. Sie sind geschützt und vermehren sich schnell. Farmer beschweren sich, der Staat ist ratlos. Ausritte in ihr Revier sind dennoch beliebt.

Eine Sendung von Claudia Plaß 2007 und 2020

Ein Navajo-Indianer reitet mit Mustangs durch Utah, USA © picture alliance/imageBROKER Foto: J & C Sohns
Die Mustangs sind mittlerweile vor der Ausrottung geschützt. Die staatlichen Schutzbestimmungen haben die Wildpopulation wachsen lassen.

Mustangs sind bis heute ein Symbol des Wilden Westens: Die kräftigen Pferde änderten einst das Leben der Indianer auf den Great Plains, sie dienten Ranchern als Arbeitstiere. Doch von den einst zwei Millionen Mustangs Anfang des vorigen Jahrhunderts bevölkerten 2007 gerade noch etwa 30.000 verwilderte Pferde Berge und Steppen in den USA. Von Maschinen verdrängt, nutzlos geworden, wurden sie gejagt und oftmals zu Tierfutter verarbeitet. So schilderte Claudia Plaß es damals in ihrer Reportage für "Zwischen Hamburg und Haiti".

Wieder mindestens 90.000 Mustangs in den USA

Musik in der Sendung

David Gilmour:

  • Castellorizon
Ian Tyson:
  • The Old Double Diamond
  • Colorado Trail
  • Murder Steer

Mit anderen Pferde-Begeisterten war sie vor 13 Jahren zu Gast in einer Schutzstation für die Tiere in Kalifornien, deren Ziel es war, die Mustangs vor der Ausrottung zu schützen. Inzwischen hat sich die Situation geändert: Es gibt - auch dank staatlicher Schutzbestimmungen - wieder mindestens 90.000 Wildpferde in den USA. Zum Unmut mancher Rinder-Rancher und anderer Interessengruppen. Mit Ausschnitten aus ihrer Reportage von 2007 und einem aktuellen Gespräch mit Claudia Plaß ist "Zwischen Hamburg und Haiti" diesmal eine Zeitreise auf den Pfaden der Mustangs.