Zwischen Hamburg und Haiti

Nervosität in Hongkong: Eine Zeitreise zum "Handover"

Sonntag, 11. Oktober 2020, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Kopfhörer auf Globus, dahinter ein Lederkoffer  (Montage) © panthermedia, Fotolia.com Foto: Günter Slabihoud, Stocksnapper

Zwischen Hamburg und Haiti: Hongkong - eine Zeitreise

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 11.10.2020 | 07:30 Uhr

Der 30. Juni 1997 war ein Schicksalstag für Hongkong. Hören Sie Reportagen von vor dem "Handover" an China aus 1988 und 1997 von Mathias Rainer Schmidt und von Rainer Wolfgramm.

Mit Ausschnitten aus Reportagen von Mathias Rainer Schmidt, 1988 und Rainer Wolfgramm, 1997.

Die Sicht auf Hongkong mit Skyline voller Wolkenkratzer und Bergen im Hintergrund © picture alliance / newscom
Hongkongs Skyline ist voller Wolkenkratzer und Berge im Hintergrund.

Der 30. Juni 1997 war ein Schicksalstag für Hongkong. 150 Jahre lang war das Gebiet im Mündungsbereich des Perlflusses britische Kronkolonie gewesen. An jenem Montag vor gut 23 Jahren endeten historische Pachtverträge.  In einer feierlichen Zeremonie legte Großbritanniens Prinz Charles damals die Zukunft Hongkongs in die Hände der chinesischen Regierung in Peking. "Ein Land, zwei Systeme" war die Formel, die Hongkongs Zukunft als liberale chinesische Sonderverwaltungszone im kommunistischen China sichern sollte.

Hongkong 1988, 1997 und heute

Zwei Mal beschäftigen sich Reporter in der Sendereihe "Zwischen Hamburg und Haiti" mit dem "Handover" Hongkongs. Knapp zehn Jahre vor der Übergabe an China war Mathias Rainer Schmidt dort und zwei Monate vorher Rainer Wolfgramm. Juliane Eisenführ hat Ausschnitte aus diesen beiden Sendungen zusammen gestellt und spricht darüber mit ARD-Korrespondent Steffen Wurzel in Shanghai. Wo steht Hongkong heute? Wie ist die Perspektive?

Musik in der Sendung

Silk and Bamboo Ensemble: Watertown landscape
Molvaer, Nils Petter: Intrusion I
Rudi Risavy, Chris Taylor: Sphere crystals