Redezeit

Was Corona ans Licht bringt

Dienstag, 23. Juni 2020, 21:05 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Halbierte Schweine hängen in einer Reihe an Haken in einem Schlachtbetrieb. © dpa-Bildfunk Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Warum ist Fleisch ein Billigprodukt?

Erneut muss ein Schlachtbetrieb geschlossen werden, weil sich hunderte Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Bundesregierung hat zwar ein Verbot der Werksverträge in der Fleischbranche beschlossen, doch das tritt erst zum Jahreswechsel in Kraft. Es soll verhindern, dass das Arbeitsrecht durch Sub-Sub-Unternehmer ausgehebelt wird.

Aber ist so ein Verbot der richtige Ansatz, um die Missstände zu beseitigen oder muss die gesamte Kette vom Tier im Stall bis zur Wurst auf dem Teller auf den Prüfstand? Wenn faire Löhne bezahlt werden soll, ist der Verbraucher bereit, tiefer in die Tasche greifen? Warum ist ausgerechnet Fleisch zum Billigprodukt geworden? Wer kann das ändern? Sind Verbraucher, Landwirte, Fleischwirtschaft oder die Politik in der Pflicht?

Redezeit-Moderator Andreas Bormann begrüßte als Gäste:

Prof. Dr. Thomas Herzfeld
Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung und Transformationsökonomien (IAMO)

Karin Logemann
agrarpolitische Sprecherin der SPD in Niedersachsen

Dr. Jens van Bebber
Diplom Agraringenieur, Landwirt des Jahres 2019 (Auszeichnung für Tierwohl, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit)

 

 

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