Redezeit - Themenabend

Flüchtlinge als Druckmittel

Mittwoch, 04. März 2020, 20:30 bis 22:00 Uhr

Migranten und Flüchtlinge versammeln sich hinter einem Drahtzaun an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei in der Nähe des geschlossenen Grenzübergangs Kastanies. © picture alliance/dpa Foto: Dimitris Tosidis
Wie sollte die EU auf die türkischen Forderungen reagieren?

An der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland droht die Lage zu eskalieren. Tausende Menschen hoffen darauf, die Türkei Richtung EU verlassen zu können, nachdem die Regierung in Istanbul die Öffnung ihrer Grenzen verkündet hat. Doch auf der anderen Seite verwehrt Griechenland den Zutritt. Die EU will die Flüchtlinge nicht aufnehmen. Sie werden so zum Spielball von Machtinteressen. Denn die Türkei nimmt der EU übel, dass diese das Land nicht in der Auseinandersetzung mit Syrien unterstützt.

Wie lässt sich jetzt noch eine humanitäre Katastrophe verhindern? Welche Verantwortung tragen die europäischen Staaten für der Lage? Woran ist der Flüchtlingspakt zwischen EU und Türkei gescheitert?

Redezeit-Moderator Andreas Bormann begrüßte als Gäste:

Karl Kopp
Europa-Referent bei Pro Asyl

Dr. Gerd Landsberg
Hauptgeschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund

Astrid Corall
Hörfunkkorrespondentin im NDR/WDR-Studio Brüssel

Karin Senz
Hörfunkkorrespondentin im ARD-Studio Istanbul

 

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