Redezeit - Themenabend

30 Jahre deutsche Einheit

Mittwoch, 01. Juli 2020, 20:30 bis 22:00 Uhr, NDR Info

Deutschland-Fähnchen © dpa Foto: Friso Gentsch

30 Jahre deutsche Einheit

NDR Info - Redezeit -

Das Grundgesetz fordert gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland. Was heißt das, bezogen auf den Osten des Landes?

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Nach der Wende zog es viele Ostdeutsche in die alten Bundesländer.

Der erste Juli 1990 war ein Meilenstein auf dem Weg zur Deutschen Einheit. An jenem Tag, vor 30 Jahren, trat die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen den beiden deutschen Staaten in Kraft. Die D-Mark wurde offizielles Zahlungsmittel in den sogenannten neuen Bundesländern, die Treuhandanstalt übernahm die volkseigenen Betriebe, um sie zu privatisieren oder abzuwickeln. Außerdem wurden die Sozialsysteme der DDR nach dem Modell der Bundesrepublik umgestaltet. Es waren gewaltige Einschnitte, die das Ziel hatten, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse herzustellen.

Wie fällt die Bilanz 30 Jahre danach aus? Was wurde erreicht, wo sind noch Defizite spürbar? Warum fallen die Wirtschaftsdaten für den Osten immer noch schwächer aus als für den Westen? Haben die ökonomischen Unterschiede auch eine kulturelle Entfremdung zur Folge? Wie lässt sich die Einheit weiter voranbringen?

Um diese und andere Fragen geht es im Themenabend auf NDR Info - mit einer extralangen Ausgabe der Redezeit von 20.30 bis 22.00 Uhr. 

Redezeit-Moderator Andreas Kuhnt begrüßte als Gäste:

Torsten Kleditzsch
Chefredakteur der "Freien Presse Chemnitz"

Iris Kloppich
Historikerin, Opferbeauftragte der Stadt Dresden, ehemalige Vorsitzende des DGB Sachsen und Mitglied der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“

Prof. Dalia Marin
Professorin für internationale Wirtschaft an der TU München

 

 

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