Stand: 19.02.2021 00:00 Uhr

Nachrichten für Kinder - Was diese Woche wichtig war

Eine Probe für einen Corona-Schnelltest wird im Impfzentrum bearbeitet. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt
Wie so ein Schnelltesch funktioniert, lernt man von Fachleuten.

Die Kindernachrichten gibt es immer sonnabends bei NDR Info.
Dieses Mal geht es um diese Themen: Es soll leichter und billiger werden, sich auf den Coronavirus testen zu lassen. Wir sprechen mit Kindern aus Schleswig-Holstein darüber, dass die europäische Raumfahrtbehörde Menschen sucht, die Astronaut:in werden wollen. Außerdem berichten wir noch über das verrückte Winterwetter.

1. Kampf gegen Corona

Kinder aus Wentorf: Bald kann man sich kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Der Gesundheitsminister hat gesagt, dass man ab März Schnelltests machen kann und das heißt gratis. Naja, also, das hat er gesagt…und ich weiß nicht, ob das jetzt was wird, aber wenn er das gesagt hat, dann schätze ich mal schon, dass wir das dann machen können.

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NDR Info Kindernachrichten: Es wird nicht leicht sein, so viele Schnelltests in so kurzer Zeit bereitzustellen. Doch Gesundheitsminister Spahn will das schaffen und dafür sorgen, dass so viele Menschen wie möglich schnell klären können, ob sie sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben.  

Kinder: Ich weiß nicht, ob das ein Wattebausch ist. Das wird in die Nase gesteckt. Man hat so eine Art Wattestäbchen und das steckt man sich dann so ganz tief in die Nase oder in den Rachen, bei den Schnelltests zumindest - das habe ich schon einmal gemacht, das tut man dann in so eine Flüssigkeit, muss man ein bisschen umrühren und das träufelt man dann in so eine kleine Kuhle - dann muss man 15 Minuten warten und danach hat man das Ergebnis.

NDR Info Kindernachrichten: Wichtig ist, alles richtig zu machen beim Testen. Deswegen soll man den Test möglichst nicht allein zu Hause machen, sondern in speziellen Zentren oder Apotheken, wo Leute helfen, die sich damit auskennen.
Der kostenlose Massentest wird eingeführt, weil die Sorgen vor einer Ausbreitung des Corona-Virus immer noch sehr groß sind. Trotz des Lockdowns ist die Zahl der Ansteckungen nicht so stark gesunken wie erhofft. Jetzt sorgen auch sogenannte "Mutanten" für Beunruhigung, das sind Viren, die sich verändert haben und sich leichter ausbreiten können.

Kinder: In England ist eine Mutation aufgetreten, das ist schon ein bisschen länger her, und die soll schlimmer sein, als das normale Corona-Virus. Die ist viel ansteckender.

NDR Info Kindernachrichten: Noch weiß man nicht viel über die veränderten Viren. Eine Sorge ist zum Beispiel, dass die Impfstoffe gegen diese Mutanten weniger gut wirken könnten. Diese Unklarheiten sorgen dafür, dass die Fachleute weiter zu großer Vorsicht aufrufen und die meisten es gut finden, wenn so viele Tests wie möglich gemacht werden.

 Kinder: Viele hoffen, dass wenn man sich jetzt öfter testen lässt, die Normalität im Leben wieder hergestellt wird. Den meisten Menschen ist es sehr wichtig, dass die Schulen und Kitas wieder aufmachen.

2. Berufsziel Astronaut:in

Ein Astronaut sitzt auf dem Mond und schaut zur Erde © fotolia.com Foto: Kovalenko I
Die Ausbildung zum/zur Astronaut:in ist sehr anspruchsvoll und dauert mehrere Jahre.

Kinder: In Europa sucht man gerade neue Astronauten. Es wäre voll cool, wenn auch Frauen mal ins All fliegen können, weil bisher immer nur die Männer im Vordergrund standen.

NDR Info Kindernachrichten: Die Europäische Weltraumbehörde ESA hat interessante Jobs zu vergeben. Sie ist auf der Suche nach Menschen, die gern Astronautin oder Astronaut werden wollen. Die ESA hat vor allem Frauen aufgerufen, sich zu bewerben. Die Ausbildung ist hart und dauert lange. Man muss studiert haben, Englisch können und fit sein. Die Kinder, mit denen wir gesprochen haben, haben überlegt, für wen dieser Beruf wohl in Frage käme.

Kinder: Man dürfte auf keinen Fall Höhenangst haben und man müsste sehr sportlich sein. Das ist - glaube ich - eher ein schwieriger Job: Man muss schwindelfrei sein, man muss sich viel merken können.
Es kann natürlich irgendwie passieren, dass eine Panne im Weltraum ist und das ist dann ziemlich gefährlich - ich schätze mal, das die Astronaut:innen getestet werden, dass die irgendwie jetzt auch nicht so einen Nervenzusammenbruch bekommen.

NDR Info Kindernachrichten: Starke Nerven sind in jedem Fall nützlich für eine Astronautin oder einen Astronauten. Vielleicht ist es ein beruhigender Gedanke, dass es auch viele andere interessante Berufe gibt.  

Kinder:  Ich schätze, wenn man jetzt mal vergleicht: Lehrer und Astronaut, dann würde ich sagen, der Lehrer ist klar in der Überzahl - also, bisher waren weniger als 600 Menschen im All….das ist jetzt halt ziemlich wenig.
Ich glaube, dass auch gar nicht alle unbedingt in den Weltraum wollen.

3. Verrücktes Winterwetter

Menschen gehen in der Sonne spazieren. © Picture Alliance Foto: Daniel Kubirski
Letztes Wochenende hat es noch geschneit, dieses Wochenende gibt es schon frühlingshafte Temperaturen.

Kinder: Letzte Woche war es richtig kalt und da sind Seen zugefroren und es hat richtig doll geschneit auch. Und das ist schon ein bisschen komisch, dass es jetzt auch so warm ist.
Letzten Sonntag war ich Schlittschuhlaufen und dann, am Dienstag, war der ganze See schon wieder aufgetaut. Der Wetterumschwung war sehr extrem in dieser Woche.

NDR Info Kindernachrichten: Bis um 20 Grad sind in einigen Gegenden Norddeutschlands die Temperaturen gestiegen. Und das innerhalb weniger Tage. Der starke Frost vor einer Woche ändert nichts daran, dass auch dieser Winter wieder zu den wärmsten der vergangenen Jahre gehört. An Dauerfrost und wochenlang zugerfrorene Gewässer, auf denen man gefahrlos spazierengehen und Schlittschuhlaufen konnte, erinnern sich eher die Eltern und Großeltern.

Kinder: Ich bin 10 Jahre alt und 2010 - bin ja im März geboren - da meinten meine Eltern, da gab es immer so richtig eisigen Winter und nachts manchmal sogar irgendwie 15 Grad unter null.

NDR Info Kindernachrichten: Wir haben Myria, Isabelle, Emil und Rasmus aus der Klasse 5c des Gymnasiums Wentorf in Schleswig-Holstein gefragt, ob sie sich den Winter noch mal zurückwünschen oder ob jetzt der Frühling dran ist.

Kind: Ja, ich würde schon hoffen, dass der Winter jetzt kommt, nochmal - um mal mit den Schlittschuhen zu laufen - das war irgendwie schon toll.

Kind: Ich finde, es reicht jetzt schon wieder und der Frühling soll kommen.

Kind: Ich finde das schön, das so mit anzusehen, dass die Bäume ganz kahl sind und dann fängt das an, dass es wieder schön grün wird - da kommen dann auch die ganzen Vögel zurück.

Kind: Ich würde mich echt freuen, meine Freunde wiederzusehen und mit denen mal wieder etwas zu machen. Ich treffe mich eigentlich auch ganz gern - und draußen ist es immer am schönsten.

In dieser Woche haben Myria, Isabelle, Emil und Rasmus aus der Klasse 5c des Gymnasiums Wentorf bei Hamburg mitgemacht. Gesprochen hat Jörgpeter von Clarenau, mit den Kindern telefoniert hat Anina Pommerenke.

Anhören und als Podcast abonnieren könnt ihr die Kindernachrichten natürlich auch. Und ihr könnt sie in Gebärdensprache anschauen.

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Kindernachrichten | 20.02.2021 | 11:40 Uhr