Stand: 25.02.2020 11:19 Uhr

CDU-Vorsitz: Laschet und Merz wollen - Breher für Team

Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Er wolle beim Parteitag am 25. April antreten, erklärte Merz am Dienstag in Berlin. Kurz zuvor hatte bereits der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet mitgeteilt, für den Vorsitz zu kandidieren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will als sein Stellvertreter zur Wahl antreten, wie beide Politiker gemeinsam erklärten. Ex-Umweltminister Norbert Röttgen gab seine Kandidatur bereits vergangene Woche als erster offiziell bekannt.

"Wieder schnell um die Inhalte zu kümmern"

Am Dienstagmorgen sprach sich die stellvertretende Bundesvorsitzende Silvia Breher bei der Suche nach einer neuen Parteiführung weiter für eine Team-Lösung aus. Auf NDR Info sagte die niedersächsische Bundestagsabgeordnete, "das kann aber auch nach dem Sonderparteitag Ende April noch geschehen". Man müsse die Führungsfrage jetzt rasch beantworten. "Auch, um sich dann wieder schnell um die Inhalte zu kümmern."

Breher erklärte mit Blick auf den künftigen Kurs, "die CDU ist und bleibt die Partei der Mitte". Sie sollte die alltäglichen Probleme der Menschen lösen. Rechts-Links-Diskussionen bezeichnete die CDU-Politikerin als Scheindebatte. Angesprochen auf die Frage, ob sie sich eine Kandidatur für den Bundesvorsitz vorstellen könne, sagte Breher: "Nein, sicher nicht."

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NDR Info | Infoprogramm | 25.02.2020 | 07:50 Uhr

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