Das Forum

Israels Luftfahrt

Mittwoch, 31. Juli 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Über den Wolken ist die Freiheit nicht grenzenlos
Ein Feature von Benjamin Hammer, ARD-Studio Tel Aviv

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Rund 700 Flüge werden täglich auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv abgewickelt.

Vor 70 Jahren, am 31. Juli 1949, startete der erste internationale Linienflug der israelischen Fluggesellschaft El Al. Heute ist die Luftfahrt für das im Nahen Osten weitgehend isolierte Israel unverzichtbar. Nahezu alle Ein- und Ausreisen gehen über den Flughafen "Ben Gurion" bei Tel Aviv.

Israels Luftfahrt ist eng verknüpft mit der Geschichte des Landes und der angespannten Sicherheitslage: Passagiere, die mit El Al fliegen, werden manchmal stundenlang befragt, bevor sie in den Flieger steigen können. Während des Gazakrieges im Jahr 2014 stellten alle Airlines ihre Verbindungen nach Tel Aviv zeitweise ein – aus Sorge vor Raketenbeschuss. Nur El Al flog weiter.

Die israelische Fluglinie arbeitet unter besonderen Bedingungen. Am jüdischen Feiertag Schabatt wird nicht geflogen. Außerdem darf El Al weite Teile des Nahen und Mittleren Ostens nicht überfliegen. Ein Flug nach Fernost verlängert sich deshalb um mehrere Stunden. Bis heute halten sich hartnäckig Gerüchte, El Al-Maschinen seien mit einem Raketenabwehrsystem ausgerüstet.

ARD-Korrespondent Benjamin Hammer porträtiert die israelische Fluggesellschaft zu ihrem 70. Gründungstag.