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Investieren statt sparen

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Der Schriftzug INVEST auf einem Schild, das von zwei Händen gehalten wird. © dpa picture alliance Foto: McPhoto/M.Gahn

Investieren statt sparen

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In der deutschen Infrastruktur gibt es einen riesigen Investitionsstau. Die Bundesregierung will aber keine neuen Schulden machen. Viele Ökonomen halten das für falsch.

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Soll sich der Staat von der "schwarzen Null" verabschieden?
Ein Feature von Katja Scherer

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hält an der "schwarzen Null" fest.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich für das kommende Jahr ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Trotz Klimaschutzprogramm, Entlastung von Familien und Rezessionsgefahren für die deutsche Wirtschaft, will Scholz auch 2020 im Bundeshaushalt eine "schwarze Null" schreiben, also keine neuen Schulden machen.

Eine riskante Rechnung mit vielen Unbekannten. Und eine falsche Rechnung, sagen Oppositionspolitiker und immer mehr Wissenschaftler. Der Mythos der "schwarzen Null" habe sich überlebt. Weil Deutschland dringend in seine Zukunft investieren müsse. Weit mehr als bisher. Sonst würde Deutschland wirtschaftlich bald abgehängt werden.    

Zeitdruck bei den Modernisierungen

Sanierungsbedürftige Straßen und Schienennetze, marode Brücken, antiquierte Schulausstattung, langsame Internetverbindungen auf dem Lande, Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zum Schutz der Umwelt: Der Modernisierungsstau in der deutschen Infrastruktur ist groß. Und das Zinsniveau weiterhin sehr niedrig. Ist es an der Zeit, die staatliche Schuldenbremse zu lockern und sich wieder mehr zu verschulden, um die Zukunftsaufgaben zu bewältigen?

Das Manuskript der Sendung
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Investieren statt sparen

Der konsequente Sparkurs und die ‚schwarze Null‘´sind für viele Wissenschaftler und Oppositionspolitiker überholt. Der Ausbau der Infrastruktur müsse Vorrang haben. Download (233 KB)