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Globale Machtverschiebungen

Dienstag, 23. Juni 2020, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Volkan Bozkir und UN-Generalsekretär António Guterres © dpa picture alliance Foto: Wang Giangang

75 Jahre nach der Gründung der Vereinten Nationen
Ein Feature von Antje Passenheim

UN-Generalsekretär António Guterres © dpa picture alliance Foto: Luiz Rampelotto
Der Portugiese António Guterres ist seit 2017 Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Die Corona-Krise ist nur das jüngste Beispiel: Die Weltgemeinschaft ist vereint machtlos. Selbst in der größten Krise und gegen einen gemeinsamen Gegner – nämlich die Pandemie – kommen die Vereinten Nationen nicht mehr auf einen Nenner. Sie schaffen es noch nicht einmal, eine einheitliche Corona-Resolution auf die Beine zu stellen. Das ist symptomatisch. Machtspiele beherrschen den Sicherheitsrat.

Die Politik der „Einzelstaaten-First“ bringt den „Tempel des Multilateralismus“ zum Stillstand. Während sich die USA als mächtigster Mitgliedsstaat Stück für Stück aus den UN zurückziehen, stößt China aggressiv in das Vakuum. Die EU-Staaten mit Deutschland im Sicherheitsrat versuchen unterdessen mit einer Stimme zu sprechen, um die Werte der Gemeinschaft hoch zu halten.

75 Jahre, nachdem 50 verbündete Staaten die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet haben, stehen die UN im Zentrum globaler Verschiebungen.

Eine gezeichnete Weltkarte. © fotolia.com Foto: zagandesign

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