Das Forum

Menschenrechte für alle

Dienstag, 05. Februar 2019, 20:30 bis 21:00 Uhr

Nach 70 Jahren am Ende?

Eine Podiumsdiskussion mit Prof. Gesine Schwan, Gabriele Stein (amnesty international), Bettina Gaus (Journalistin) und Fiete Sturm (Seemannsmission) Es moderiert: Burkhard Plemper

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Gesine Schwan, Gabriele Stein, Fiete Sturm und Bettina Gaus diskutieren mit Burkhard Plemper (v.l.n.r.)

Es ist ein ganz besonderer Satz: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen." Er ist Teil der ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘, verabschiedet von den Vereinten Nationen im Dezember 1948. Aber was bedeutet dieses Postulat? Damals lagen Europa und Asien in Schutt und Asche.

Es ging um einen Neuanfang, einen demokratischen, einen humanistischen Weg in eine bessere Zukunft. Und heute, nach gut 70 Jahren?

Wenn sich die USA und Russland erneut mit Atomraketen bedrohen, wenn der amerikanische Präsident Zäune errichten will, der brasilianische Präsident indigene Völker bekämpft, die Europäer sich gegenseitig Flüchtlinge zuschieben, Syrien nach einem sieben Jahre währenden Bürgerkrieg erneut Opfer einer Diktatur wird und Populisten jeglicher Provenienz auf einander losgehen, dann sind die Menschenrechte in Gefahr, unter die Räder zu kommen.

Zu diesem Thema diskutierten gestern abend in der Hamburger Apostelkirche:

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Die Diskutanten mit den Veranstaltern Pastorin Margrit Sierts (li.) und Hansjürgen Menzel-Prachner (3.v.r.)

Prof. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin
Gabriele Stein, Vorstandssprecherin von Amnesty International Deutschland
Fiete Sturm, Diakonischer Leiter der Hamburger Seemannsmission
Bettina Gaus, taz-Redakteurin

Sie hören eine gekürzte Aufzeichnung der Veranstaltung.