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Bis aufs Blut

Montag, 07. Oktober 2019, 20:30 bis 21:00 Uhr, NDR Info

Durch eine Scheibe fotografiert, ist ein Behandlungsraum mit medizinischem Personal erkennbar. © NDR Foto: Peter Hornung

Bis aufs Blut: Die Geschichte von Genesis und Gamaliel

NDR Info - Das Forum -

Blutplasma kann Leben retten. Da es in Europa zu wenig gibt, wird Plasma aus den USA importiert. Viele Spender kommen aus Mexiko gegen Geld. Sie gefährden ihr Leben.

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Die Geschichte von Gamaliel und Genesis
Ein Feature von Stefanie Dodt, Peter Hornung und Jan Strozyk

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Blut gegen Geld. Genesis und Gamaliel kommen gerade aus dem Plasma-Zentrum.

Wer krank ist, ernsthaft oder chronisch krank, benötigt oft aufwändige Therapien und forschungsintensive Medikamente. Und er ist in vielen Fällen auf gespendete Organe und gespendete Blutkonserven angewiesen. Spender können Lebensretter sein.

Wenn alles gut läuft. Wenn nicht alles gut läuft, können Spender allerdings ihr eigenes Leben gefährden. Reporter von NDR, SWR und Süddeutscher Zeitung sind auf solche Fälle gestoßen. Nicht in Deutschland, sondern in Mexiko. Sie erzählen die Geschichte eines Mexikaners und seiner Tochter, die ihre Gesundheit riskieren, um ein Leben in Würde zu führen. Dafür werden sie mit Geldgeschenken über die Grenze in die USA gelockt – von internationalen Pharmafirmen, die ein lebenswichtiges Rohmaterial benötigen: menschliches Blutplasma.

Der kleine Grenzverkehr, von dem auch Kranke in Deutschland profitieren, öffnet den Blick auf einen undurchsichtigen Milliardenmarkt.

Das Manuskript der Sendung
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Bis aufs Blut

Importe von Blutkonserven kommen häufig aus den USA. Dort gefährden Menschen, die aus Mexiko zum Blutspenden in die USA einreisen, dafür ihr Leben. Download (263 KB)