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1969: Als Neil Armstrong den Mond betrat

Montag, 15. Juli 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Ein Feature von Jan Bösche, ARD-Korrespondent in Washington

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Neil Armstrong fotografierte seinen Kollegen Buzz Aldrin, wie dieser, nach der erfolgreichen Landung mit der Mondlandefähre, ein Sonnenwindsegel setzt.

Überall starrten Menschen am 20. Juli 1969 auf Bildschirme, versuchten in grau-weißem Geflimmer den historischen Moment mitzuerleben: Ein Mann betritt den Mond. NASA-Astronaut Neil Amstrong war es - und sprach die unvergessenen Worte: "Ein kleiner Schritt für den Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit." Es war eines der frühen Fernsehereignisse - und es war ein Triumph!

Denn da war er: der Sieg der USA im Wettlauf um die Weltraumforschung. Amerikas junger Präsident John F. Kennedy hatte im Kalten Krieg seinem Volk die erste Landung auf dem Mond versprochen. Und mit großem Kraftaufwand wurde das Ziel erreicht. Kennedy selbst erlebte diesen Tag nicht mehr - aber erst seine Ermordung, so schildert es Jan Bösche in seinem Feature - machte das ambitionierte und zeitweise umstrittene Weltraumprogramm der USA zu einem Nachlass, dem sich niemand mehr entziehen konnte.

Psychologie, Politik und Patriotismus: Die Mondlandung von 1969 ist ein Ereignis mit vielen Facetten.