Das Feature

Bittere Pillen für Afrika

Sonntag, 01. November 2020, 11:05 bis 12:00 Uhr, NDR Info

Präsident Donald Trump steht vor dem Weißen Haus und hebt beide Hände beim Sprechen © ARD Foto: Torsten Teichmann
Donald Trump drehte den Gesundheitssystemen etlicher afrikanischer Staaten den Geldhahn zu. Über die Folgen hat Bettina Rühl recherchiert.
Trumps Gesundheitspolitik und die Folgen

Seit US-Präsident Donald Trump an der Macht ist, können die christlichen Rechten die Leitlinien seiner Entwicklungshilfe weitgehend mitbestimmen. Organisationen, die Familienberatung oder Abtreibungen anbieten, werden nicht mehr finanziert. Grundlage ist die sogenannte „Mexico City Policy“, die Trump Anfang 2017 wieder einsetzte. Das hat massive Folgen für die Gesundheitssysteme etlicher afrikanischer Staaten, denn die staatliche Entwicklungsagentur USAID gehörte gerade im Gesundheitssektor jahrzehntelang zu den finanzstärksten Unterstützern. Nun mussten in vielen afrikanischen Staaten Gesundheitszentren geschlossen und Angebote im Gesundheitswesen teils drastisch reduziert werden.

Ein Feature von Arndt Peltner und Bettina Rühl
Mit: Isabella Bartdorff, Stefan Roschy, Sonja Dengler, Nikolaj Alexander Brucker, Catharina Kottmeier, Sebastian Mirow
Technische Realisation: Daniel Senger und Angela Raymond
Regie: Karin Hutzler
Produktion: SWR/DLF 2020

Verfügbar vom 28.10.2020 bis 04.11.2020.

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