NDR Info Nachrichten vom 11.11.2019:

Einigung zur Grundrente: AKK zuversichtlich

Berlin: Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer hat sich zuversichtlich gezeigt, den Kompromiss zur Grundrente in der Partei durchzusetzen. In der ARD sagte Kramp-Karrenbauer, sie werde Präsidium und Vorstand heute über das Paket abstimmen lassen. Morgen könne sie dann in der Unions-Bundestagsfraktion mit gutem Gewissen für die Einigung werben. Auch führende Politiker von CSU und SPD stellten sich hinter den Kompromiss. Die Koalition hatte sich darauf geeinigt, Geringverdiener mit mehr als 35 Beitragsjahren bei der Rente besserzustellen. Es soll zwar eine Einkommens-, aber keine Bedürftigkeitsprüfung geben.| 11.11.2019 05:00 Uhr

Keine leichte Regierungsbildung in Spanien

Madrid: Die Parlamentswahl in Spanien hat nicht die erhofften klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht. Stärkste Kraft wurde erneut die Sozialistische Arbeiterpartei von Ministerpräsident Sanchez. Ihr folgen die konservative Volkspartei und die ultra-rechte Gruppe Vox, die deutlich zulegte. Daneben sind nach spanischen Medienberichten mehr als zwölf weitere Parteien im Parlament vertreten. Weder das rechte, noch das linke Lager können eine eigene Mehrheit bilden. Die Neuwahl war nötig geworden, weil Sanchez nach seinem Wahlsieg im April mit der Regierungsbildung gescheitert war.| 11.11.2019 05:00 Uhr

UFO informiert über weiteres Vorgehen

Frankfurt am Main: Im Streit mit der Lufthansa informiert die Gewerkschaft UFO heute über ihr weiteres Vorgehen. Gestern hatten sich beide Seiten dem Vernehmen nach zu Gesprächen getroffen, um eine mögliche Schlichtung zu sondieren. Ergebnisse wurden nicht bekannt; die Lufthansa und die Gewerkschaft der Flugbegleiter hatten Stillschweigen vereinbart. Sollte es zu keiner Einigung gekommen sein, stehen neue Streiks im Raum.| 11.11.2019 05:00 Uhr

Zahl der Wohnungslosen steigt

Berlin: In Deutschland ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung einer Schätzung zufolge gestiegen. Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Rosenke, sagte der "Funke Mediengruppe", vergangenes Jahr seien etwa 678.000 Menschen ohne Wohnung gewesen. Im Vergleich zu 2017 sei das ein Anstieg um mehr als vier Prozent. Besonders stark war die Zunahme demnach bei Flüchtlingen. Von den Menschen ohne eigene Wohnung lebten laut Rosenke etwa 41.000 Menschen ohne jegliche Unterkunft auf der Straße.| 11.11.2019 05:00 Uhr