NDR Info Nachrichten vom 24.10.2019:

Bundestag verlängert Anti-IS-Einsatz

Berlin: Der Bundestag hat den Bundeswehr-Einsatz gegen die Terror-Organisation IS verlängert. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür, das Mandat um ein weiteres Jahr bis Ende Oktober 2020 auszudehnen. Zugleich werden deutsche Tornado-Aufklärer nur noch bis Ende März in Jordanien stationiert. Die Truppenstärke soll 700 Soldaten nicht übersteigen. Das sind 100 weniger als bisher. Außenminister Maas warb in der Debatte noch einmal für die Verlängerung. Der sogenannte Islamische Staat sei noch lange nicht besiegt, sagte der SPD-Politiker. Zuvor hatte der Bundestag den Weg für eine Mindestvergütung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr freigemacht. Von 2020 an sollen Azubis mindestens 515 Euro erhalten.| 24.10.2019 17:15 Uhr

Nordsyrien: Nato berät über weiteres Vorgehen

Brüssel: In der belgischen Hauptstadt hat ein Treffen der Nato-Verteidigungsminister begonnen. Im Mittelpunkt steht der Einmarsch des Nato-Mitglieds Türkei in Nordsyrien. Die deutsche Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will bei den zweitägigen Beratungen ihre Idee zu einer internationalen Schutztruppe im Norden Syriens erläutern. Nato-Generalsekretär Stoltenberg und US-Verteidigungsminister Esper begrüßten den Vorstoß grundsätzlich. Stoltenberg erklärte, es gebe aber noch offene Fragen. Pentagon-Chef Esper sagte, man würde ein Engagement der europäischen Partner in Nordsyrien unterstützen. Truppen wolle Washington aber nicht bereitstellen.| 24.10.2019 17:15 Uhr

Tote im Lkw Chinesen

London: Die in Großbritannien entdeckten 39 Todesopfer in einem Lkw stammen aus Asien. Die britische Polizei erklärte, es handele sich um Chinesen. Die Ermittler verhören weiter den festgenommenen nordirischen Fahrer des Lastwagens. Der 25-Jährige steht unter Mordverdacht. Polizisten haben zudem in Nordirland drei Häuser durchsucht, die mit dem Mann in Verbindung gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Lkw-Container vom belgischen Zeebrügge aus nach Großbritannien gelangt.| 24.10.2019 17:15 Uhr

Francos sterbliche Überreste umgebettet

Madrid: In Spanien sind die sterblichen Überreste des früheren Diktators Franco umgebettet worden. Sie wurden aus einem Mausoleum in der Nähe von Madrid geholt und anschließend auf einem staatlichen Friedhof im Norden der spanischen Hauptstadt bestattet. Die Umbettung war im vergangenen Sommer von der sozialdemokratischen Regierung beschlossen worden. Hintergrund ist unter anderem, dass das Mausoleum eine Pilgerstätte für Anhänger des faschistischen Diktators geworden war. Mehr als 20 Mitglieder der Familie Franco hatten die Umbettung heute begleitet. Die Öffentlichkeit war ausgeschlossen.| 24.10.2019 17:15 Uhr