NDR Info Nachrichten vom 18.10.2019:

Kurdische Kämpfer wollen Feuerpause akzeptieren

Damaskus: Die kurdischen Kämpfer im Nordosten Syriens sind bereit, die zwischen den USA und der Türkei ausgehandelte Feuerpause zu akzeptieren. Man wolle alles tun, damit die Waffenruhe ein Erfolg werde, sagte der Kommandant der Syrischen Demokratischen Kräfte, Abdi, einem kurdischen Fernsehsender. Die Vereinbarung gelte für das Gebiet zwischen den Städten Ras al-Ain und Tell Abjad, betonte er. Der türkische Präsident Erdogan und US-Vizepräsident Pence hatten sich zuvor auf eine fünftägige Feuerpause verständigt, während der sich die kurdische YPG-Miliz aus dem umkämpften Gebiet zurückziehen soll.| 18.10.2019 03:00 Uhr

Merkel erleichtert über Brexit-Kompromiss

Brüssel: Bundeskanzlerin Merkel hat sich erleichtert über die Zustimmung der EU-Staaten zum Brexit-Kompromiss geäußert. Man sei dem Ziel eines geregelten Austritts Großbritanniens einen wichtigen Schritt näher gekommen, sagte Merkel am Rande des Gipfels der Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Sie sprach von einer gelungenen Quadratur des Kreises. Der Kompromiss sieht unter anderem vor, dass sich Nordirland weiter an bestimmte EU-Warenstandards hält.| 18.10.2019 03:00 Uhr

Stabschef äußert sich zu Ukraine-Affäre

Washington: In der Ukraine-Affäre wächst der Druck auf US-Präsident Trump. Der Stabschef im Weißen Haus, Mulvaney, räumte vor Journalisten ein, dass gezielt Militärhilfe für die Ukraine ausgesetzt worden sei. Die Gelder seien zurückgehalten worden, um die Regierung in Kiew dazu zu bringen, nach einem in dem Land versteckten Server der oppositionellen US-Demokraten zu suchen. Die Demokraten werfen Trump Amtsmissbrauch vor. Er soll den ukrainischen Staatschef Selenskij aufgefordert haben, gegen den möglichen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Biden, zu ermitteln.| 18.10.2019 03:00 Uhr

Bundestag debattiert über schärferes Waffenrecht

Berlin: Der Bundestag hat in erster Lesung über eine Verschärfung des Waffenrechts beraten. Vor dem Hintergrund des jüngsten Terroranschlags von Halle will die Bundesregierung vor allem das nationale Waffenregister ausbauen. Ziel ist es laut Gesetzentwurf, sämtliche Schusswaffen zurückverfolgen zu können. Die Grünen brachten einen eigenen Vorschlag ein, mit dem Menschen vom Waffenerwerb ausgeschlossen werden sollen, die nach Erkenntnissen der Verfassungsschutzbehörden extremistisch orientiert sind.| 18.10.2019 03:00 Uhr