NDR Info Nachrichten vom 08.10.2019:

Trump verteidigt Rückzug von US-Truppen in Syrien

Ankara: Die türkische Regierung hat bekräftigt, für die angekündigte Militäroffensive in Nordsyrien bereit zu sein. Das Außenministerium zeigte sich entschlossen, "Terroristen" östlich des Euphrat zu vertreiben. Inzwischen haben die US-Truppen mit dem Abzug aus der Region begonnen. Washington betonte, es handle sich um höchstens hundert Soldaten. Der Schritt stelle kein grünes Licht für eine türkische Invasion dar. Präsident Trump wird auch aus den eigenen Reihen vorgeworfen, kurdische Kämpfer in Nordsyrien im Stich zu lassen.| 08.10.2019 04:00 Uhr

Hinterrgründe zu Limburg-Vorfall weiter unklar

Limburg: Ein Mann ist in der hessischen Stadt mit einem fremden Lkw auf andere Autos aufgefahren und hat dabei mehrere Menschen verletzt. Die Polizei erklärte in der ARD wörtlich, der Fahrer habe sich des Lastwagens bemächtigt. Er sei festgenommen worden. Weitere Details nannte die Beamten nicht und warnten zugleich vor Spekulationen. Derzeit ist von 16 leicht und einem schwer Verletzen die Rede.| 08.10.2019 04:00 Uhr

Merkel empfängt Sassoli und Tusk in Berlin

Berlin: Kanzlerin Merkel empfängt heute den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Sassoli, in der deutschen Hauptstadt. Anschließend wird EU-Ratspräsident Tusk im Kanzleramt erwartet. Sassoli reist am Nachmittag weiter nach London, wo ihn der britische Premier Johnson empfängt. In Merkels Gesprächen mit den beiden EU-Spitzenvertretern dürfte es insbesondere um den Brexit gehen. Brüssel verlangt von London bis zum kommenden Freitag einen Durchbruch in den festgefahrenen Verhandlungen.| 08.10.2019 04:00 Uhr

EU-Gelder: Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe?

Luxemburg: Beim Einsatz von EU-Geldern wird weiter in deutlichem Ausmaß geschlampt oder getrickst. Der Europäische Rechnungshof kommt in seinem neuen Kontrollbericht zu dem Ergebnis, dass im vergangenen Haushaltsjahr mehr als drei Milliarden Euro ohne Rechtsgrundlage ausgegeben worden seien. Dies entspräche einer Fehlerquote von fast drei Prozent der Gesamtüberweisungen. Fehler passierten unter anderem dadurch, dass nicht förderfähige Kosten erstattet wurden. Im Forschungsbereich würden etwa immer wieder zu hohe Personalkosten eingereicht. Eine Ursache könnten auch komplexe Vorschriften sein, hieß es.| 08.10.2019 04:00 Uhr