NDR Info Nachrichten vom 17.09.2019:

Starker Wind legt Bahnverkehr im Norden lahm

Hannover: Starker Wind sorgt für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr in Norddeutschland. Wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen melden die Deutsche Bahn und die Gesellschaft Metronom erhebliche Einschränkungen auf ihren Strecken. Oberleitungen sind beschädigt, Züge können nicht fahren. So ist laut Metronom beispielsweise die Verbindung zwischen Hannover und Uelzen derzeit voll gesperrt. Erhebliche Verspätungen gibt es zwischen Hamburg und Bremen, Hannover und Göttingen sowie auf der Strecke Uelzen-Lüneburg-Hamburg. Teilweise fahren Ersatzbusse. Auf Norderney musste ein Rettungshubschrauber mehrere Urlauber in Sicherheit bringen. Die Gruppe war laut Feuerwehr im Osten der Insel auf eine Düne geklettert und von Hochwasser eingeschlossen worden. Auf der Müritz kenterte ein Segelboot bei starkem Sturm. Der Mast bohrte sich in den Boden des Sees. Ein Fahrgastschiff konnte die fünf Besatzungsmitglieder aufnehmen. Verletzt wurde niemand.| 17.09.2019 21:00 Uhr

Merkel: Weiter keine Waffen für Saudi-Arabien

Berlin: Bundeskanzlerin Merkel will am Waffenverkaufsstopp für Saudi-Arabien festhalten. Merkel sagte, die Bundesregierung habe ihre Haltung an die Entwicklung des Jemen-Konfliktes geknüpft, in den das Land involviert sei. Sie sehe keine Voraussetzungen für eine veränderte Position. Die Entwicklung in Jemen zeige, dass man dringend an einer politischen Lösung arbeiten müsse. Politiker von CDU und FDP hatten angesichts der Drohnenangriffe auf saudische Ölraffinerien gefordert, das Rüstungsembargo teilweise aufzuheben. Es läuft Ende des Monats aus.| 17.09.2019 21:00 Uhr

Spahn: Mehr Datenschutz im Gesundheitswesen

Berlin: Der Datenschutz im Gesundheitswesen muss nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn höchste Anforderungen erfüllen. Der CDU-Politiker sagte, die gesamte Branche sollte für das Thema sensibilisiert werden. Dies gelte für jede einzelne Arztpraxis, jede Apotheke und jedes Krankenhaus. Der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, forderte auf NDR Info eine bundeseinheitliche Daten-Plattform. Es müsse sichergestellt werden, dass die Informationen nur in Deutschland hinterlegt würden. Brysch sieht dabei vor allem Minister Spahn in der Pflicht. Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor berichtet, dass medizinische Daten von weltweit Millionen Patienten frei zugänglich im Internet gelandet sind, darunter auch Röntgenaufnahmen.| 17.09.2019 21:00 Uhr