NDR Info Nachrichten vom 16.09.2019:

CDU setzt auf Anreize für den Klimaschutz

Berlin: Die CDU-Führung hat das Klimaschutzkonzept der Partei verabschiedet. Es beinhaltet unter anderem Anreize für Bürger und Unternehmen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern. So soll etwa der Kauf energieffizienter Hausgeräte oder der Austausch alter Heizungen steuerlich gefördert werden. Die CDU will die Mehrwertsteuer für Bahnfahrkarten senken und die Abgabe auf Flugtickets erhöhen. Um für Kohlendioxid einen Preis zu schaffen, setzt die CDU auf den Emissionshandel, der zunächst deutschlandweit, später auf EU-Ebene eingeführt werden soll. Eine CO2-Steuer auf Mineralöl, wie die sie SPD favorisiert, lehnen die Christdemokraten ab. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther nannte die Pläne eine Riesenchance. Die Interessen seines Bundeslandes als Energiewendeland seien weitestgehend berücksichtigt worden.| 16.09.2019 14:45 Uhr

Öl-Attacken: Trump droht Iran

Washington: Nach den Angriffen auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien hat US-Präsident Trump mit militärischer Vergeltung gedroht. Die Vereinigten Staaten stünden mit geladener Waffe bereit, schrieb Trump. Die US-Regierung warte nun eine Stellungnahme der saudischen Seite ab, wer nach deren Meinung hinter dem Angriff steckt. Washington macht den Iran für die Attacken verantwortlich. Bundesaußenminister Maas verurteilte die Angriffe. Sie seien durch nichts zu rechtfertigen und erhöhten die Gefahr einer Eskalation. Zugleich mahnte Maas zur Besonnenheit. Auch die EU sowie Russland und China riefen zur Zurückhaltung auf. Als Folge der Attacken stieg der Ölpreis weltweit. Deutschland ist allerdings nicht so stark betroffen, da nur ein Prozent des importierten Öls aus Saudi-Arabien stammt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ist es auch nicht erforderlich, die strategischen Ölreserven der Bundesrepublik anzuzapfen.| 16.09.2019 14:45 Uhr

Weniger Leistungen für Asylbewerber

Wiesbaden: In Deutschland ist die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber erneut deutlich gesunken. Nach Angaben des Statitischen Bundesamtes bezogen im vergangenen Jahr knapp 400.000 Menschen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Das sind zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Fast zwei Drittel der Empfänger waren Männer. Der überwiegende Teil der Asylbewerber kommt aus Afghanistan, dem Irak und Syrien.| 16.09.2019 14:45 Uhr

VW einigt sich mit Diesel-Klägern in Australien

Wolfsburg: Volkswagen hat sich im Dieselskandal mit Klägern in Australien auf einen Vergleich geeinigt. Der Konzern zahlt insgesamt knapp 127 Millionen Dollar, um die Verfahren beizulegen. Das teilte ein VW-Sprecher in Australien mit. Danach erhält jeder Kunde, der sich an der Klage beteiligt hat, im Schnitt 1.400 Dollar für betroffene VW-, Audi- und Skoda-Modelle. Der Vergleich, dem ein Gericht noch zustimmen muss, sei aber kein Schuldeingeständnis, betonte der Sprecher.| 16.09.2019 14:45 Uhr