NDR Info Nachrichten vom 13.09.2019:

Haushaltsberatungen im Bundestag beendet

Berlin: Der Bundestag hat die erste Beratungsrunde über den Haushalt 2020 beendet. Zum Abschluss verteidigte das Finanzministerium die Pläne gegen Kritik. Staatssekretärin Hagedorn sagte, die Investitionen seien auf Rekordniveau. Noch mehr Geld in die Hand zu nehmen, wie es Teile der Opposition forderten, führe nicht ans Ziel. Stattdessen müsse der Stau in allen Planungsbereichen aufgehoben werden. Hagedorn betonte außerdem, dass eine schwächelnde Konjunktur die eingeplanten Steuermittel im Etat 2020 noch verringern könnten. Am letzten Sitzungstag standen die Etats des Arbeits- und des Gesundheitsministeriums im Mittelpunkt. Ende November soll der Gesamt-Haushalt verabschiedet werden.| 13.09.2019 15:45 Uhr

CDU will Inlandsflüge verteuern

Berlin: Die CDU will im Kampf gegen den Klimawandel die Ticketsteuer auf Inlandsflüge erhöhen. Das steht in einer Beschlussvorlage für die Vorstandssitzung der Fraktion am Montag. Die Bahn soll im Gegenzug günstiger werden, indem die Mehrwertsteuer auf Ferntickets gesenkt wird. Zudem soll die Pendlerpauschale für klimafreundliche Transportmittel wie Rad oder Bus steigen. Die Große Koalition will am kommenden Freitag ihr Klimaschutzprogramm beschließen. Heute Abend treffen Spitzenvertreter von Union und SPD zusammen, um die Sitzung vorzubereiten. Wie aus einer Vorlage für das Treffen hervorgeht, will die Koalition insgesamt etwa 75 Milliarden Euro in einen klimafreundlicheren Verkehr investieren. Mit dem Geld sollen unter anderem alternative Kraftstoffe und der Kauf von Elektroautos gefördert werden.| 13.09.2019 15:45 Uhr

Viele Binnenflüchtlinge wegen Naturkatastrophen

Genf: Rund sieben Millionen Menschen sind laut einer Studie in den ersten sechs Monaten 2019 innerhalb ihres Landes vor extremen Wettersituationen und Naturkatastrophen geflohen. Das sei ein historischer Höchststand, erklärte eine Sprecherin des Beobachtungszentrums für Binnenflüchtlinge. Zu den schlimmsten Wetterkatastrophen gehörten bis Juni demnach unter anderem Zyklon "Fani" in Indien und Bangladesch sowie Zyklon "Idai", der vor allem in Mosambik wütete. Überschwemmungen wie im Iran oder den Philippinen seien ähnlich zerstörerisch gewesen. Fast 4 Millionen weitere Menschen flüchteten im ersten Halbjahr 2019 innerhalb der Grenzen ihres Landes vor Gewalt und Konflikten.| 13.09.2019 15:45 Uhr