NDR Info Nachrichten vom 13.09.2019:

SZ: Milliarden für die Verkehrswende

Berlin: Die Bundesregierung will offenbar einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag einsetzen, um die Verkehrswende voranzubringen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" will das Verkehrsministerium bis zu 75 Milliarden Euro einsetzen, um etwa Kaufprämien für Elektroautos und Förderungen für alternative Kraftstoffe und für die Modernisierung des Schienennetzes zu finanzieren. Die Zeitung beruft sich auf eine Vorlage des Verkehrsministeriums für die entscheidende Sitzung des sogenannten Klimakabinetts am 20. September. Ziel der Regierung sei, dass 2030 in Deutschland sieben Millionen Elektroautos fahren.| 13.09.2019 03:00 Uhr

Rechnungshof schlägt Alarm bei Deutscher Bahn

Berlin: Der Bundesrechnungshof hat angesichts der wirtschaftlichen Lage bei der Deutschen Bahn Alarm geschlagen. Dem Konzern fehlten allein in diesem Jahr mehrere Milliarden Euro und die Verschuldung sei gestiegen, schreiben die Prüfer in einem Bericht an den Bundestag. Bis Ende des Jahres werde eine Finanzierungslücke von fast drei Milliarden Euro bestehen. Weitere finanzielle Herausforderungen wie die Beschaffung neuer Züge, die Digitalisierung oder das Projekt Stuttgart 21 werde die Bahn nicht eigenständig auffangen können.| 13.09.2019 03:00 Uhr

Bundestag beendet Haushaltsberatungen

Berlin: Der Bundestag beendet heute seine Beratungen über den Haushalt 2020. Zum Abschluss geht es zunächst um den Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es ist mit knapp 150 Milliarden Euro der größte Einzelposten. Er macht rund 41 Prozent des Bundeshaushalts aus. Anschließend beraten die Abgeordneten noch über den Etat von Gesundheitsminister Spahn.| 13.09.2019 03:00 Uhr

Noch 1.300 Menschen auf den Bahamas vermisst

Nassau: Eineinhalb Wochen nach dem Hurrikan "Dorian" werden auf den Bahamas noch 1.300 Menschen vermisst. Nach Angaben der Behörden könnte die Zahl der bislang 50 bestätigten Toten damit deutlich steigen. Der Wirbelsturm hatte Angfang September auf den Bahamas verheerende Schäden angerichtet. UN-Generalsekretär Guterres will heute in das Katastrophengebiet reisen und sich darüber informieren, welche Hilfe benötigt wird.| 13.09.2019 03:00 Uhr