NDR Info Nachrichten vom 11.09.2019:

Kramp-Karrenbaurer will mehr Geld für Truppe

Berlin: Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer hat ihre Forderung bekräftigt, dass die Bundeswehr mehr Geld erhält. In der Haushaltsdebatte im Bundestag sagte Kramp-Karrenbauer, das Plus von 1,7 Milliarden Euro im kommenden Jahr reiche nicht. Vielmehr müsse der Anstieg von Dauer sein. Nach den jetzigen Planungen seien wesentliche Projekte gefährdet, so die CDU-Chefin, das habe Folgen für die Nato und die deutsche Sicherheit. Die Nato-Staaten hatten 2014 vereinbart, ihre Verteidigungsausgaben binnen zehn Jahren in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu bewegen. Nach den Planungen von Finanzminister Scholz wird die Quote jedoch in den kommenden Jahren sinken - auf 1,24 Prozent im Jahr 2023.| 11.09.2019 17:45 Uhr

Verfassungsschutz Niedersachsen: AfD im Visier

Hannover: Der Verfassungsschutz in Niedersachsen nimmt die AfD ins Visier. Wie der NDR aus unterschiedlichen Quellen erfahren hat, behandelt der Nachrichtendienst die Landes-AfD als sogenannten Prüffall. Dadurch kann der Verfassungsschutz Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Zeitungsartikeln, Publikationen, Reden oder Internetbeiträgen erfassen, speichern und auswerten. Den Informationen nach läuft diese Sammlung schon seit zwei Monaten. Die Prüfung soll ergeben, ob es Hinweise auf mögliche verfassungsfeindliche Bestrebungen in der AfD gibt. Die Partei kann gegen diese Maßnahme das Verwaltungsgericht anrufen. In einer Stellungsnahme teilte die Fraktion mit, rechtliche Schritte zu prüfen. Auf Bundesebene wurde 2018 unter anderem die Jugendorganisation der AfD, die Junge Alternative, als rechtsextrem und offizielles Beobachtungsobjekt eingestuft.| 11.09.2019 17:45 Uhr

Mehr Menschen wollen hohen Bildungsabschluss

Berlin: Immer mehr Menschen in Deutschland streben einen hohen Bildungsabschluss an. Die Auswertung einer OECD-Studie zeigt, dass 2017 rund 60 Prozent der Menschen eines Altersjahrgangs ein Hochschulstudium oder eine hochqualifizierende Ausbildung etwa zum Meister begonnen haben. Die Quote lag vor rund zehn Jahren noch bei 43 Prozent. Vor allem die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg schnitten im OECD-Vergleich überdurchschnittlich ab. Grund dafür sei, dass Studenten aus dem Umland oft in diese Städte ziehen.| 11.09.2019 17:45 Uhr

Mehr Sicherheitsmaßnahmen an Bahnhöfen

Berlin: Bundesregierung und Deutsche Bahn haben sich offenbar auf Schritte geeinigt, um Bahnhöfe sicherer zu machen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur gehören dazu mehr Einsatzkräfte und ein Ausbau der Videoüberwachung. Bundesinnenminister Seehofer war zuvor mit Vertretern der Bahn sowie mit Bundesverkehrsminister Scheuer zusammengekommen. Offiziell sollen die Ergebnisse des Treffens morgen vorgestellt werden. Hintergrund ist der tödliche Angriff auf ein Kind am Frankfurter Hauptbahnhof vor sechs Wochen.| 11.09.2019 17:45 Uhr