NDR Info Nachrichten vom 26.08.2019:

G7-Gipfel in Biarritz geht zu Ende

Biarritz: Mit Beratungen zur Umwelt- und Klimapolitik geht heute der Gipfel der führenden Industrie-Staaten zu Ende. Außerdem gibt es mehrere bilaterale Gespräche. So kommt Bundeskanzlerin Merkel heute früh mit US-Präsident Trump zusammen. Am Nachmittag wollen Trump und der Gastgeber des G7-Gipfels, Frankreichs Präsident Macron, gemeinsam vor die Presse treten. Bei ihren bisherigen Beratungen hatten sich die Staats- und Regierungschefs unter anderem auf einen verstärkten Kampf gegen Islamisten in Westafrika geeinigt.| 26.08.2019 04:00 Uhr

Militärhilfe gegen Waldbrände in Brasilien

Brasilien: Im Kampf gegen Waldbrände hat Brasiliens Führung Militäreinsätze in sieben Bundesstaaten genehmigt. Das teilte das Präsidentenbüro mit, nachdem örtliche Regierungen die Hilfe beantragt hatten. Außerdem geht Brasiliens Polizei offenbar stärker gegen Brandstifter vor. Im Fokus neuer Ermittlungen stehen mehr als 70 Personen einer Whatsapp-Gruppe. Sie sollen sich dazu verabredet haben, große Flächen in Brand zu stecken. In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren. Auch in den Nachbarländern Peru und Bolivien haben sich die Feuer ausgeweitet.| 26.08.2019 04:00 Uhr

SPD stellt Konzept zu Vermögensteuer vor

Berlin: Die SPD stellt heute ihr Konzept zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer vor. Am Vormittag berät zunächst das Präsidium über den Vorschlag des kommissarischen Vorsitzenden Schäfer-Gümbel. Danach soll die Steuer bei einem Prozent des Vermögens liegen und dem Staat bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Am Mittag will Schäfer-Gümbel die Pläne dann gemeinsam mit dem sächsischen SPD-Spitzenkandidaten Dulig erläutern. Die Union lehnt die Wiedereinführung einer Vermögensteuer strikt ab.| 26.08.2019 04:00 Uhr

Krankenkassen beklagen steigende Kosten

Berlin: Der AOK-Bundesverband beklagt steigende Kosten für die gesetzlichen Krankenversicherungen. Verbandschef Litsch sagte der "Rheinischen Post", bis 2022 summierten sich die zusätzlichen Ausgaben auf rund 29 Milliarden Euro. Sie würden etwa für mehr Pflegepersonal und für Termin-Servicestellen anfallen. Verbesserungen für die Versicherten seien bei vielen Neuerungen aber nicht erkennbar. Litsch warnte, die üppigen Zeiten seien vorbei. Weitere kostenintensive Gesetze dürfe es nicht geben.| 26.08.2019 04:00 Uhr