NDR Info Nachrichten vom 20.08.2019:

Macron bietet Putin Ukraine-Gespräche an

Brégançon: Frankreichs Präsident Macron hat sich für eine Wiederaufnahme der Vierer-Gespräche zum Ukraine-Konflikt ausgesprochen. Macron schlug dem russischen Präsidenten Putin auf einem Treffen an der Riviera vor, schon in den nächsten Wochen über eine Lösung zu beraten. Seit der Wahl des neuen ukrainischen Präsidenten Selenskyj gebe es eine echte Veränderung der Situation. Putin bestätigte, dass mit Selenskyj wieder Bewegung in den eingefrorenen Friedensplan kommen könnte. Seit 2014 versuchen Deutschland und Frankreich, in dem Konflikt zwischen Kiew und den prorussischen Separatisten zu vermitteln.| 20.08.2019 03:00 Uhr

Johnson verlangt Änderungen am Brexit-Vertrag

London: Der britische Premierminister Johnson hat von der Europäischen Union erneut Änderungen am Austrittsabkommen verlangt. Ziel müsse es sein, die umstrittene Backstop-Regelung zum künftigen Grenzverkehr nach Irland aus der Vereinbarung zu streichen, schrieb Johnson in einem Brief an EU-Ratspräsident Tusk. Brüssel schließt erneute Gespräche über den Vertrag bislang aus. Es besteht auf dem sogenannten Backstop, um auszuschließen, dass nach dem Brexit Warenkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland eingeführt werden müssen.| 20.08.2019 03:00 Uhr

Kramp-Karrenbauer besucht Irak

Bagdad: Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer ist zu einem Besuch im Irak eingetroffen. Die CDU-Vorsitzende landete in der irakischen Hauptstadt, nachdem sie zuvor in Jordanien das dortige Einsatzkontingent der Bundeswehr auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak besucht hatte. Im Irak sind heute politische Gespräche und ein Besuch des deutschen Kontingents in Tadschi bei Bagdad geplant. Es ist Kramp-Karrenbauers erster Besuch als Verteidigungsministerin in der Region.| 20.08.2019 03:00 Uhr

DGB für unbefristete Mietpreisbremse

Berlin: In der Diskussion über den Mangel an Wohnraum hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund für eine unbefristete Mietpreisbremse ausgesprochen. DGB-Vorstandsmitglied Körzell sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", das würde dazu beitragen, den Anstieg der Mieten in besonders betroffenen Gegenden zu dämpfen. Er warf Bauminister Seehofer vor, keine Strategie zu haben, wie der soziale Wohnungsbau angekurbelt werden kann. Deutschland brauche insgesamt 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. Mindestens 100.000 davon müssten bei der Miete preisgebunden sein.| 20.08.2019 03:00 Uhr