NDR Info Nachrichten vom 13.08.2019:

Zukunft von Italiens Regierung weiter ungewiss

Rom: Die Zukunft der italienischen Regierung bleibt weiter in der Schwebe. Die Fraktionschefs des Senats konnten sich nicht auf einen Zeitplan für das weitere Vorgehen einigen. Die Parlamentskammer soll nun heute Abend über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Conte entscheiden. Die rechte Lega von Innenminister Salvini drängt darauf, dass ihr Misstrauensantrag noch in dieser Woche zur Abstimmung kommt. Salvini fordert schnelle Neuwahlen. Seine Partei könnte daraus aktuellen Umfragen zufolge als stärkste Kraft hervorgehen.| 13.08.2019 06:15 Uhr

Venezuela: Maduro will Parlament auflösen

Caracas: In Venezuela will Präsident Maduro offenbar das von der Opposition kontrollierte Parlament auflösen. Die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung setzte eine Kommission ein. Sie soll einen Termin für die Parlamentswahl festlegen. Ein Ergebnis könnte nach den Worten des Vorsitzenden der Versammlung, Cabello, in den nächsten Tagen präsentiert werden. Regulär würde die nächste Parlamentswahl erst Ende kommenden Jahres stattfinden. In der venezolanischen Nationalversammlung hat die Opposition die Mehrheit. Sie liefert sich seit Monaten einen erbitterten Machtkampf mit dem links-populistischen Präsidenten Maduro.| 13.08.2019 06:15 Uhr

Studie: Waldtier-Bestände gehen stark zurück

Berlin: Die Bestände von Waldtieren sind weltweit seit 1970 offenbar um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Wie die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten, geht das aus einer Studie des Umweltverbandes WWF hervor. Besonders betroffen sind demnach Amphibien wie etwa Frösche, aber auch Säugetiere wie Affen oder Wald-Elefanten. Hauptursachen für den Rückgang seien die Abholzung und die Nutzung von Wäldern für die Landwirtschaft. Für die Erhebung wurden laut WWF die Daten von 268 Wirbeltierarten und 455 Populationen untersucht. Die Studie soll heute offiziell vorgestellt werden.| 13.08.2019 06:15 Uhr

Flughafen Hongkong wieder offen

Hongkong: Am Flughafen der chinesischen Sonderverwaltungszone ist der Betrieb wieder angelaufen. Nach Angaben der Airport-Verwaltung ist allerdings weiter mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen. Gestern hatten tausende regierungskritische Demonstranten den Flughafen in Hongkong blockiert. Sie protestierten unter anderem gegen Polizeigewalt. Hunderte Flüge wurden gestrichen. Die Flughafenblockade war Teil einer Protestbewegung, die in den vergangenen Wochen immer wieder Teile von Hongkong lahmgelegt hat. Zuletzt kam es vermehrt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei.| 13.08.2019 06:15 Uhr