NDR Info Nachrichten vom 10.08.2019:

Schwere Verwüstungen nach Tornado in Luxemburg

Luxemburg: Ein Tornado hat in dem Land schwere Verwüstungen angerichtet. Nach Behördenangaben wurden 14 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Besonders hart getroffen hat es zwei Orte etwa 10 Kilometer westlich der Hauptstadt Luxemburg. Etwa 160 Häuser wurden dort abgedeckt oder schwer beschädigt. Die Polizei sprach von einer Schneise der Verwüstung, die sich mehrere Kilometer weit ziehe. Die Behörden richteten Notunterkünfte für Betroffene ein. Auch im Südwesten Deutschlands gab es schwere Unwetter mit Gewitter und Starkregen. Im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg schlug ein Blitz an einem Fußballplatz ein. 15 Spieler wurden leicht verletzt.| 10.08.2019 02:00 Uhr

Nordkorea testet wohl wieder Raketen

Pjöngjang: Nordkorea hat offenbar wieder Raketen getestet. Nach südkoreanischen Militärangaben wurden die Projektile an der Ostküste abgefeuert und stürzten später ins Meer. Nordkorea hatte erst kürzlich nach eigenen Angaben taktische Lenkflugkörper getestet. Machthaber Kim Jong Un sprach von einer Warnung an die USA und Südkorea wegen der gemeinsamen Militärmanöver der beiden Länder.| 10.08.2019 02:00 Uhr

Todesschütze von El Paso wollte Mexikaner töten

El Paso: Der Todesschütze aus der Stadt im Süden der USA hat bei seinem Angriff vor allem Mexikaner töten wollen. Amerikanische Medien zitieren aus einem entsprechenden Polizeibericht, der inzwischen vorliege. Der Schütze habe nach seiner Festnahme angegeben, es auf Mexikaner abgesehen zu haben. Der 21-Jährige hatte vor einer Woche in El Paso in Texas in einem Einkaufszentrum um sich geschossen. 22 Menschen starben, darunter acht Mexikaner und ein deutscher Staatsbürger.| 10.08.2019 02:00 Uhr

Großer Blackout in Großbritannien

London: Ein großer Stromausfall hat weite Teile Großbritanniens lahmgelegt. Betroffen waren am frühen Abend Millionen Menschen in vielen Regionen zwischen London und Liverpool. Vor allem im Zugverkehr ging teilweise nichts mehr. Hunderttausende Pendler blieben zum Wochenend-Start stecken. Nach Angaben der Versorger war der Blackout in Großbritannien nach etwa 20 Minuten behoben. Als Ursache wird der Ausfall eines Gasturbinenwerks sowie eines Windparks in der Nordsee vermutet.| 10.08.2019 02:00 Uhr