NDR Info Nachrichten vom 04.08.2019:

Trump lobt Polizeiarbeit nach Dayton und El Paso

Washington: US-Präsident Trump hat nach den tödlichen Schüssen in El Paso und Dayton die Arbeit der Sicherheitsbehörden gelobt. Trumps Worten zufolge war die Strafverfolgung in beiden Fällen sehr schnell. Innerhalb von 24 Stunden hatten sich zuvor zwei verheerende Angriffe mit Schusswaffen ereignet: In El Paso in Texas hatte ein 21-Jähriger gestern in einem Einkaufszentrum 20 Menschen getötet und 26 weitere verletzt. Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass es sich um ein sogenanntes Hassverbrechen handelt. So werden Taten bezeichnet, die sich etwa gegen Menschen einer bestimmten Herkunft, Hautfarbe oder sexuellen Orientierung richten. Kurze Zeit später erschoss ein Bewaffneter in Dayton im Bundesstaat Ohio in der Nähe einer Bar neun Menschen, 26 weitere wurden nach neuesten Berichten verletzt. Beamte töteten den Angreifer, wie die Polizei mitteilte. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Nach bisherigen Erkentnissen gibt es zwischen beiden Taten keinen Zusammenhang.| 04.08.2019 18:00 Uhr

Iran setzt erneut Öl-Tanker fest

Teheran: Ein neuer Zwischenfall hat die angespannte Lage im Persischen Golf weiter verschärft. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten einen ausländischen Öl-Tanker beschlagnahmt. Das Schiff habe 700.000 Liter Kraftstoff geschmuggelt. Sieben Besatzungsmitglieder seien festgenommen worden. Der Tanker liege vorerst in einem iranischen Hafen fest. Unter welcher Flagge er fährt und für welche Reederei, ist nicht bekannt. Nachdem die britische Marine Anfang Juli ein iranisches Schiff vor Gibraltar festgesetzt hatte, beschlagnahmte der Iran in der Straße von Hormus zwei ausländische Schiffe.| 04.08.2019 18:00 Uhr

Wieder Gewalt bei Protesten in Hongkong

Hongkong: Bei neuen Protesten in der chinesischen Sonderverwaltungszone ist es wieder zu Zusammenstößen gekommen. Einige Demonstranten blockierten Straßen und errichteten Barrikaden. Die Fenster einer Polizeiwache gingen durch Steinwürfe zu Bruch. Die Polizei setzte Tränengas ein. Gestern waren bei Protesten 20 Regierungskritiker festgenommen worden. Die Behörden werfen ihnen unter anderem Körperverletzung und nicht genehmigte Versammlungen vor. Für morgen ist ein Streik in Hongkong geplant. Medienberichten zufolge wollen sich daran mindestens 14.000 Menschen beteiligen.| 04.08.2019 18:00 Uhr