NDR Info Nachrichten vom 02.08.2019:

US-Präsident kündigt weitere Zölle gegen China an

Washington: Die US-Regierung verschärft erneut ihren Handelsstreit mit China. Wie Präsident Trump mitteilte, werden die USA weitere Zölle auf chinesische Importe erheben. Betroffen sind demnach Produkte im Wert von umgerechnet 270 Milliarden Euro. Zur Begründung hieß es, anders als versprochen habe China die Agrar-Importe aus den USA nicht gesteigert. Beide Staaten überziehen sich seit Monaten gegenseitig mit Sonderzöllen. Trump stört sich am hohen Handelsdefizit seines Landes und wirft China unfaire Praktiken vor.| 02.08.2019 03:00 Uhr

Guterres warnt vor Eskalation im Golf

New York: UN-Generalsekretär Guterres hat vor einer Eskalation am Persischen Golf gewarnt. Guterres sagte, er sei besorgt über die wachsenden Spannungen. Schon eine geringe Fehlkalkulation könne zu einer großen Konfrontation führen. Guterres rief alle Beteiligten auf, die Schifffahrt in und um die Straße von Hormus nicht zu behindern. Nach den jüngsten Zwischenfällen mit Tankern in der Region hatten die USA eine internationale Schutzmission vorgeschlagen.| 02.08.2019 03:00 Uhr

Lehrerverband warnt vor verschärftem Lehrermangel

Berlin: Der Deutsche Lehrerverband blickt mit Sorge auf das kommende Schuljahr. Laut Magazin "Focus" geht der Verband davon aus, dass sich der Lehrermangel noch einmal deutlich verschärft. Schätzungen zufolge würden die Schulen etwa 15.000 Stellen nicht besetzen können; das seien etwa 5.000 mehr als im vergangenen Jahr. Etwa 40.000 Lehrerstellen würden zudem nur mit Quereinsteigern oder Pensionären besetzt. Verbandschef Meidinger kritisierte, die Landesregierungen hätten zu spät auf sich abzeichnende Engpässe reagiert. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Hessens Bildungsminister Lorz, machte hingegen geltend, viele Einstellungen fänden erst noch in den letzten Ferienwochen oder den ersten Schulwochen statt.| 02.08.2019 03:00 Uhr

Torpedomine in Hude erfolgreich gesprengt

Hude: Im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen haben Einsatzkräfte eine Torpedo-Mine erfolgreich gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Mine in der Nacht in eine Kiesgrube gebracht und dort zerstört. Der Knall sei mehrere Kilometer weit zu hören gewesen. Im Anschluss durften die Anwohner in der Region in ihre Häuser zurück. Die etwa drei Meter lange Torpedo-Mine war vermutlich im Zweiten Weltkrieg von deutschen Soldaten auf dem Rückzug vergraben worden.| 02.08.2019 03:00 Uhr