NDR Info Nachrichten vom 15.07.2019:

RP: Kühn klagt auf Offenlegung der Maut-Verträge

Berlin: Der Grünen-Politiker Kühn will Bundesverkehrsminister Scheuer per Klage zwingen, die Verträge zur gescheiterten Pkw-Maut offenzulegen. Der verkehrspolitische Sprecher der Partei sagte der "Rheinischen Post", er habe Klage eingereicht, damit - so wörtlich - die Hinhalte-Taktik über sechs Monate ein Ende findet. Der Europäische Gerichtshof hatte die geplante Pkw-Maut für rechtswidrig erklärt. Direkt nach dem Urteil kündigte der Bund die Verträge. Daraus könnten nun finanzielle Forderungen der Unternehmen folgen.| 15.07.2019 02:00 Uhr

Andere Parteien sollen von der Leyen mitwählen

Berlin: Führende Unions-Politiker haben andere Parteien dazu aufgerufen, Ursula von der Leyen als neue EU-Kommissionschefin zu wählen. CSU-Chef Söder warf dem Berliner Koalitionspartner SPD einen schlechten Stil vor. Es könne nicht angehen, dass die Sozialdemokraten Stimmung gegen von der Leyen machten, so Söder im ZDF. Der CDU-Europaabgeordnete McAllister warnte auf NDR Info, sollte die Verteidigungsministerin morgen im Europaparlament abgelehnt werden, würde die EU handlungsunfähig. Von der Leyen ist auf Stimmen außerhalb des christdemokratischen Lagers angewiesen. EU-Abgeordnete der SPD hatten von der Leyen zuletzt kritisiert und ihre europäischen Kollegen der sozialdemokratischen Fraktion dazu aufgerufen, die CDU-Politikerin nicht mitzuwählen.| 15.07.2019 02:00 Uhr

Start von Indiens erster Mondmission abgebrochen

Neu Dehli: Der Start der ersten indischen Mondmission ist kurz vor dem geplanten Abheben der Rakete abgebrochen worden. Die zuständige Behörde nannte als Grund ein technisches Problem. Bei einem Erfolg wäre Indien das vierte Land nach den USA, Russland und China, dem eine Mondlandung gelingt. Indien entwickelte nahezu alle Komponenten selbst.| 15.07.2019 02:00 Uhr

Türkei begeht dritten Jahrestag von Putschversuch

Istanbul: Die Führung der Türkei begeht heute den dritten Jahrestag des Putschversuchs gegen die Regierung von Präsident Erdogan. In Istanbul will Erdogan ein Museum zur Erinnerung an den gescheiterten Militärputsch mit mehr als 200 Toten eröffnen. Der Präsident macht die Bewegung des islamischen Predigers Gülen für den Umsturzversuch verantwortlich. Per Dekret wurden mehr als hundert Tausend Staatsbedienstete entlassen und Zehntausende verhaftet.| 15.07.2019 02:00 Uhr