NDR Info Nachrichten vom 14.07.2019:

Tropensturm "Barry" bringt viel Regen nach Louisiana

New Orleans: Der Tropensturm "Barry" hat die amerikanische Südküste erreicht. Im Bundesstaat Louisiana traf der Sturm mit 115 Kilometern pro Stunde auf Land - das ist knapp unter Hurrikanstärke. Die Behörden warnten weiter vor Überschwemmungen und heftigem Regen. Zehntausende Menschen in der Region sind ohne Strom, Tausende mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. In New Orleans wurden alle Flüge abgesagt. Befürchtete Schäden in der Stadt blieben zunächst aus. US-Präsident Trump hatte vor zwei Tagen den Notstand für Louisiana ausgerufen und die Menschen aufgefordert, die Anweisungen des Katastrophenschutzes zu befolgen.| 14.07.2019 03:00 Uhr

Frankreichs Armee bekommt Weltraumkommando

Paris: Frankreich will ein militärisches Weltraumkommando aufbauen. Nach den Worten von Präsident Macron soll es bei der Luftwaffe angesiedelt werden. Ziel sei, die Verteidigung Frankreichs auch im All sicherzustellen, sagte Macron in einer Rede vor dem heutigen Nationalfeiertag. Das Kommando wird demnach von September an eingerichtet. Die Kosten sind nach Angaben der Regierung noch unklar. Auch die USA, China und Russland rüsten im Weltraum auf.| 14.07.2019 03:00 Uhr

Stromausfall in New York

New York: In der amerikanischen Metropole hat es einen massiven Stromausfall gegeben. Betroffen waren knapp 40.000 Menschen in den Stadtteilen Midtown Manhattan und der Upper West Side. Aufzüge standen still, Ampeln fielen aus. Nach Medienberichten fuhren teils keine U-Bahnen mehr. Auch im Rockefeller Center fiel der Strom aus, vielfach saßen Kinobesucher plötzlich komplett im Dunkeln. Der Grund für den Blackout in New York ist unklar.| 14.07.2019 03:00 Uhr

Massenproteste im Sudan: gegen Polizeigewalt

Khartum: In der sudanesischen Hauptstadt haben Zehntausende Menschen gegen Polizei-Gewalt demonstriert. Ein Gewerkschaftsbündnis hatte zu dem Protest aufgerufen. Anfang Juni waren Sicherheitskräfte gewaltsam gegen eine Sitzblockade vorgegangen und hatten etwa 120 Menschen getötet. Im April hatte das Militär im Sudan Präsident al-Baschir gestürzt. Seitdem dringt die Opposition auf die Bildung einer Übergangsregierung und fordert Neuwahlen.| 14.07.2019 03:00 Uhr