NDR Info Nachrichten vom 12.07.2019:

Sondergutachten zur CO2-Bepreisung

Berlin: Die sogenannten Wirtschaftsweisen übergeben heute ihr Sondergutachten zur CO2-Bepreisung an Bundeskanzlerin Merkel. Sie haben im Auftrag der Kanzleramts untersucht, wie man den Ausstoß von Kohlendioxid bepreisen kann, um klimafreundliche Technologien zu fördern. Das ist kommende Woche auch Thema im Klimakabinett der Bundesregierung. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnte vor Mehrbelastungen für die deutsche Wirtschaft. DIHK-Präsident Schweitzer sagte der "Rheinischen Post", Klimaschutz sei im globalen Konsens am wirksamsten. Nur so könnten Wettbewerbsnachteile vermieden werden.| 12.07.2019 05:00 Uhr

Kritik an Programm für mehr Pflegekräfte

Berlin : Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert. Zusätzliches Geld schaffe bisher keine zusätzlichen Pflegekräfte, sagte Vorstand Brysch. Bisher seien weniger als eine Million Euro ausgezahlt worden. Das Programm habe damit weniger als 100 neue Stellen gebracht. Möglich ist die Finanzierung von 13 000 zusätzlichen Stellen in der Altenpflege durch die gesetzlichen Krankenkassen - mit veranschlagten jährlichen Kosten von 640 Millionen Euro.| 12.07.2019 05:00 Uhr

VW und Ford weiten ihre Allianz aus

Wolfsburg: Volkswagen und Ford bauen ihre Zusammenarbeit aus. Das kündigte VW nach einer Sitzung des Aufsichtsrats an. Einzelheiten wollen VW-Konzernchef Diess und Ford-Chef Hackett heute in New York bekanntgeben. Bisher kooperieren die Unternehmen im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro in der Entwicklung zu sparen. Wie mehrere Agenturen berichten, könnten Volkswagen und Ford womöglich auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren kooperieren.| 12.07.2019 05:00 Uhr

UN verlangen Rettungsaktionen

Genf : Die Vereinten Nationen haben Europa aufgefordert wieder Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer aufzunehmen und die Geflüchteten in sichere Häfen zu bringen. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Grandi, und der Chef der Organisation für Migration, Vitorino, betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass zudem dringend mehr Aufnahmeplätze für in Libyen Gestrandete nötig seien. Die Rückführung von Geflüchteten in das Bürgerkriegsland müsse gestoppt werden. Libyen sei derzeit zu gefährlich.| 12.07.2019 05:00 Uhr