NDR Info Nachrichten vom 12.07.2019:

Sondergutachten zur CO2-Bepreisung

Berlin : In der Klimaschutz-Debatte übergeben die sogenannten Wirtschaftsweisen heute ihr Sondergutachten zur CO2-Bepreisung an Bundeskanzlerin Merkel. Die Bundesregierung hatte das Gutachten in Auftrag gegeben. Am Donnerstag will sich das Klimakabinett mit einem Preis für CO2-Emissionen befassen, im September soll eine Grundsatzentscheidung zu konkreten Klimaschutz-Maßnahmen getroffen werden. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag warnte vor Mehrbelastungen für die deutsche Wirtschaft. DIHK-Präsident Schweitzer sagte der "Rheinischen Post", Klimaschutz sei im globalen Konsens am wirksamsten.| 12.07.2019 03:00 Uhr

VW und Ford weiten ihre Allianz aus

Wolfsburg: Volkswagen und Ford bauen ihre Zusammenarbeit aus. Das kündigte VW nach einer Sitzung des Aufsichtsrats an. Einzelheiten wollen VW-Konzernchef Diess und Ford-Chef Hackett heute in New York bekanntgeben. Bisher kooperieren die Unternehmen im Bereich leichter Nutzfahrzeuge und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro in der Entwicklung zu sparen. Wie mehrere Agenturen berichten, könnten Volkswagen und Ford womöglich auch bei der Elektromobilität und dem autonomen Fahren kooperieren.| 12.07.2019 03:00 Uhr

UN verlangen Rettungsaktionen

Genf : Die Vereinten Nationen haben Europa aufgefordert wieder Such- und Rettungsaktionen im Mittelmeer aufzunehmen und die Geflüchteten in sichere Häfen zu bringen. Der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks, Grandi, und der Chef der Organisation für Migration, Vitorino, betonten in einere gemeinsamen Erklärung, dass zudem dringend mehr Aufnahmeplätze für in Libyen Gestrandete nötig seien. Die Rückführung von Geflüchteten in das Bürgerkriegsland, müsse gestoppt werden. Libyen sei derzeit zu gefährlich.| 12.07.2019 03:00 Uhr

Putin und Selenskyj sprechen erstmals über Ukraine-Konflikt

Moskau: Der ukrainische Präsident Selenskyj und sein russischer Amtskollege Putin haben erstmals über den Konflikt in der Ostukraine gesprochen. Bei dem Telefonat sei es konkret um Siedlungsfragen und um die Rückkehr von Bewohnern gegangen, teilte der Kreml mit. Außerdem seien Fragen des Gefangenenaustauschs erörtert worden. Heute treffen sich Vertreter Russlands, der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands, um über eine Lösung des Ukraine-Konflikts zu sprechen.| 12.07.2019 03:00 Uhr