NDR Info Nachrichten vom 03.07.2019:

Sassoli wirbt für Integration und Solidarität

Straßburg: Der neue Präsident des EU-Parlaments, Sassoli, will sich für mehr Integration und Solidarität in Europa einsetzen In seiner Antrittsrede sagte Sassoli, die Staatengemeinschaft müsse dazu mehr Mut haben. Es gehe darum, stärker auf die Erwartungen der Bürger zu reagieren. Als eine der Prioritäten der neuen Legislaturperiode nannte der Sozialdemokrat die Reform des europäischen Einwanderungs- und Asylrechts.   Die Abgeordneten des EU-Parlaments hatten den 63-jährigen Italiener am Mittag zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er erhielt im zweiten Durchgang die erforderliche absolute Mehrheit der Stimmen.| 03.07.2019 20:00 Uhr

Von der Leyen will mit EU-Parlament zusammenarbeiten

Straßburg: Nach ihrer umstrittenen Nominierung als EU-Kommissionspräsidentin hat Verteidigungsministerin von der Leyen dem Europaparlament enge Zusammenarbeit zugesagt. Es sei ihr sehr wichtig gewesen nach der Nominierung zunächst EU-Abgeordnete zu treffen, sagte die CDU-Politikerin. Im EU-Parlament schlage das Herz der europäischen Demokratie. Die Nominierung bezeichnete sie als Ehre, sie sei dankbar und überwältigt. Europaabgeordnete hatten zuvor heftig kritisiert, dass die EU-Staats- und Regierungschefs nicht einen der Partei-Spitzenkandidaten als Kommissionschef nominiert hatten, sondern völlig überraschend von der Leyen. Das EU-Parlament muss die neue Kommissionschefin wählen. Eine Mehrheit ist nicht sicher.| 03.07.2019 20:00 Uhr

Leichte Entspannung bei Lübtheen

Lübtheen: Die Lage im Waldbrandgebiet in Mecklenburg-Vorpommern hat sich erstmals seit Ausbruch des Feuers am Sonntag leicht entspannt. Am Mittag konnten einige Bewohner in ihre vorsorglich geräumten Häuser zurückkehren. Als erstes gab die Einsatzleitung den Ort Trebs wieder frei. Dann folgten Jessenitz-Werk und Volzrade. Der zuständige Landrat Sternberg erklärte, die Einsatzkräfte hätten das Feuer das erste Mal im Griff. Von einer generellen Entspannung könne aber noch keine Rede sein. In Jabel waren die Flammen nach seinen Worten zwischenzeitlich bis auf 50 Meter an die Häuser herangerückt. Hier müssen die Menschen immer noch in Notunterkünften oder bei Verwandten ausharren, so der Leiter des Einsatzstabes.| 03.07.2019 20:00 Uhr

Boeing: Millionenhilfen für Absturz-Opfer

Seattle: Der US-Flugzeug-Hersteller Boeing will den Hinterbliebenen der Abstürze der beiden 737-Max-Maschinen 100 Millionen Dollar Hilfe zukommen lassen. Ein Sprecher des Unternehmens kündigte an, dass ein entsprechender Fonds eingerichtet werden solle. Die finanziellen Hilfen seien unabhängig von laufenden Klagen gegen den Konzern. Das Geld werde über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen und den örtlichen Regierungen an die Angehörigen der Opfer verteilt. Bei den Unglücken in Indonesien und Äthiopien waren 346 Menschen ums Leben gekommen.| 03.07.2019 20:00 Uhr