NDR Info Nachrichten vom 24.06.2019:

Bundesregierung trauert nach Flugunglück der Luftwaffe

Malchow: Die Bundesregierung trauert um den beim Absturz in Mecklenburg-Vorpommern getöteten Piloten der Luftwaffe. Sprecher Seibert erklärte, die Gedanken seien bei den Angehörigen des Verunglückten. Sinngemäß äußerten sich Verteidigungsministerin von der Leyen und Ministerpräsidentin Schwesig. Dem Piloten der zweiten beteiligten Maschine war es gelungen, sich mit seinem Schleudersitz zu retten. Helfer konnten ihn nach etwa 45 Minuten aus einer Baumkrone befreien und ins Uniklinikum Rostock bringen. Warum die beiden Eurofighter in der Luft zusammengestoßen waren, ist noch unklar. Innenminister Caffier forderte die Bürger auf, sich von den kilometerweit verstreuten Wrackteilen fernzuhalten. Bei der Sicherung der Unfallstelle seien wegen giftigen Rauchs bereits zwei Feuerwehrleute verletzt worden.| 24.06.2019 23:00 Uhr

Neue US-Sanktionen gegen iranische Führung

Washington: Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen zwischen beiden Ländern hat  US-Präsident Trump Irans geistliches Oberhaupt Chamenei mit neuen Finanzsanktionen belegt. Zur Begründung sagte Trump, Chamenei sei für die destabilisierenden Aktivitäten des Iran verantwortlich. US-Finanzminister Mnuchin kündigte zudem an, den iranischen Außenminister Sarif noch in dieser Woche auf die Sanktionsliste zu setzen. Trump betonte gleichzeitig, dass er weiter offen für Gespräche mit Teheran sei. Die iranische Führung bezeichnete die neuen Sanktionen als feindseligen Akt, der Wirtschaftsterrorismus gleichkomme. Das Verhältnis zwischen beiden Staaten hatte sich vergangene Woche durch den Abschuss einer US-Aufklärungsdrohne durch die iranischen Revolutionsgarden deutlich verschärft.| 24.06.2019 23:00 Uhr

Weil: Mitgliederentscheid wird Parteiführung stärken

Hannover: Niedersachsens Ministerpräsident Weil bewertet den von seiner Partei geplanten Mitgliederentscheid über einen neuen Vorsitz positiv. Weil sagte, er freue sich darüber, dass zum zweiten Mal seit 1993 die Mitglieder selbst bestimmen könnten, wer an der Spitze stehe. Auch Hamburgs SPD-Chefin Leonhard begrüßte die Entscheidung. Durch die Mitgliederbefragung werde die neue Führung - sei es ein Team oder eine Einzelperson - mit breiter Unterstützung ausgestattet sein. Zuvor hatten die kommissarischen SPD-Parteichefs Schwesig, Dreyer und Schäfer-Gümbel mitgeteilt, dass der neue Parteivorsitz nach der Befragung auf einem Parteitag Anfang Dezember gewählt werden soll. Erstmals können sich auch Teams bewerben.| 24.06.2019 23:00 Uhr