NDR Info Nachrichten vom 17.06.2019:

Koalitionsspitzen einigen sich bei Grundsteuer

Berlin: Die Koalitionsspitzen von Union und SPD haben sich auf Fahrpläne bei mehreren Gesetzesvorhaben geeinigt. Laut einer gemeinsamen Erklärung soll dem Bundestag bis Ende August ein Entwurf zur Abschaffung des Solidaritätszuschlages für rund 90 Prozent der Zahler vorliegen. Zwischenzeitlich hatten Teile der Union verlangt, ganz auf den Soli zu verzichten. Ebenfalls bis dahin solle es ein Gesetzespaket zum Thema bezahlbares Wohnen geben. Nur wenige Wochen später werde die Koalition ein Gesamtkonzept vorlegen, wie die Klimaziele bis 2030 umgesetzt werden könnten. Einen Durchbruch im Streit um die Grundrente gab es nicht. Bei der Grundsteuer haben sich Union und SPD offenbar auf eine Öffnungsklausel für die Länder verständigt. Insgesamt hatten die Spitzen von CDU, CSU und SPD fast sechs Stunden im Kanzleramt beraten.| 17.06.2019 03:00 Uhr

Zunächst keine weiteren Details zur Festnahme im Fall Lübcke

Kassel: Nach der Festnahme eines Verdächtigen im Fall Lübcke dauern die Spekulationen über das mögliche Motiv an. Der 45-jährige war am Wochenende in Kassel gefasst worden und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Übereinstimmenden Zeitungsberichten zufolge soll der Mann früher Kontakte in die rechtsextremistische Szene gehabt haben. Er steht im Verdacht, Anfang Juni den Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke erschossen zu haben.| 17.06.2019 03:00 Uhr

Gläubiger der Gorch-Fock-Werft kommen erstmals zusammen

Nordenham: Nach dem Debakel bei der Sanierung des Schulschiffs "Gorch Fock" beraten heute erstmals die Gläubiger der insolventen Elsflether Werft. Statt wie zunächst geplant zehn Millionen Euro sind bislang mehr als 70 Millionen Euro für die Überholung des Bundeswehrseglers ausgegeben worden. Die "Gorch Fock" liegt derzeit bei der Bredo-Werft in Bremerhaven. Bredo will das Schiff als Pfand behalten.| 17.06.2019 03:00 Uhr

Branche erwartet in Paris Antworten von Boeing

Paris: Zum Start der weltgrößten Luftfahrtmesse im französischen Le Bourget erwartet die Branche auch weitere Antworten des US-Herstellers Boeing. Nach den Abstürzen des Mittelstreckenjet 737 Max in Indonesien und Äthiopien gilt seit März ein weltweites Flugverbot für diese Maschinen. Boeing-Chef Muilenburg hatte bereits im Vorfeld der Messe erklärt, in Le Bourget gehe es für sein Unternehmen diesmal nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit.| 17.06.2019 03:00 Uhr