NDR Info Nachrichten vom 14.06.2019:

Tankerangriffe: Iran weist Vorwürfe zurück

New York: Der Iran hat jegliche Veranwortung für die mutmaßlichen Angriffe auf zwei Tankschiffe im Golf von Oman dementiert. Die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen erklärte, man weise die Behauptungen zurück und verurteile sie auf das Schärfste. Vielmehr seien die USA die Hauptursache für die Instabilität in der Golfregion. US-Außenminister Pompeo hatte gestern Teheran beschuldigt, hinter den Angriffen zu stecken. Die Einschätzung basiere auf Geheimdienstinformationen. Auch Saudi-Arabien und Großbritannien machen den Iran für die Attacken verantwortlich. Zwei Tanker aus Deutschland und Norwegen waren gestern im Golf von Oman beschädigt worden. Die Besatzungen wurden in Sicherheit gebracht.| 14.06.2019 06:15 Uhr

ARD: Einigung bei Grundsteuer

Berlin: Die Spitzen der Großen Koalition haben nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios im Streit über die Grundsteuer eine Einigung erzielt. Danach soll es den Bundesländern ermöglicht werden, von einer bundeseinheitlichen Lösung abzuweichen und eigene Regelungen zu erlassen. Insbesondere Bayern sowie Vertreter der Unionsparteien hatten dies gefordert. Eine Neuregelung der Grundsteuer ist aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts notwendig. Der Gesetzentwurf von Finanzminister Scholz sieht vor, dass bei der Berechnung neben der Grundstücks- und Hausfläche auch die Wohnlage und die Miethöhe eine Rolle spielen. Die bayerische Landesregierung will eine Berechnung, die sich nur an der Fläche orientiert. Die Grundsteuer zahlen Immobilieneigentümer, sie können sie auf Mieter umlegen.| 14.06.2019 06:15 Uhr

Innenminister für besseren Schutz vor Einbrechern

Kiel: Die Innenminister von Bund und Ländern beenden heute ihre Frühjahrs-Konferenz. Sie werden am Mittag die Ergebnisse der Tagung in Kiel vorstellen. Strittig sind etwa Forderungen aus den Reihen der Union, Abschiebungen nach Afghanistan auszuweiten. Eine Entscheidung hierzu wird nicht erwartet. Zustimmung erhält offenbar aber ein Vorschlag Schleswig-Holsteins zu einem besseren Schutz vor Einbrechern. Die Innenminister der Länder wollen demnach den Bürgern mehr Geld anbieten, um Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher abzusichern. Es soll Zuschüsse der staatlichen KfW-Bank geben.| 14.06.2019 06:15 Uhr

Einigung auf schärfere Düngeregeln

Berlin: Die Bundesregierung hat sich auf schärfere Düngeregeln für Landwirte verständigt. Wie das Agrar- und das Umweltministerium mitteilten, soll der Einsatz von Düngemitteln in Gebieten mit besonders hohen Nitratwerten um durchschnittlich 20 Prozent gesenkt werden. Der Zeitraum, in dem nicht gedüngt werden darf, wird um bis zu vier Wochen verlängert. An Hanglagen müssen Landwirte größere Abstände zu Gewässern einhalten. Die schärferen Regeln sind notwendig, um EU-Vorgaben zum Schutz des Grundwassers zu erfüllen. Der Bundesrat muss der Regelung noch zustimmen.| 14.06.2019 06:15 Uhr